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Drachenwut's Politikblog

Politische Korrektheit (dengl. pollitickel koräktnäss) ist heutzutage, dass logisch-auf sich beruhende Gegenteil von faktischer Korrektheit.
Oder einfacher,
eine Worthülse um Lüge, Meinungsmache, Maulkorberlasse, faktische Verdrehungen, Verfälschung und Meinungs-Monopolismus zu verschleiern.



Evangelikale, Muslime, Juden

Ist der Irrsinn noch aufzuhalten
Sind "Ver-Rückte" Gotteskrieger dabei,
den Krieg in Nahost und Iran herbeizuwünschen?
....

Eine Analyse / Einschätzung der Kriesensituation





Inhalt:

USA

Iran

Israel


USA

Die Vereinigten Gottesstaaten von Amerika

„Gottesstaat“ und „Gotteskrieger“: Bislang neigten wir dazu, bei diesen so unzeitgemäß erscheinenden Begriffen in den Nahen und Mittleren Osten zu schauen. Es könnte aber durchaus sein, dass wir in Zukunft vermehrt auch irritiert gen Westen blicken müssen – in die unumstrittene Machtzentrale der Weltpolitik. In den USA, der einzig verbliebenen Supermacht, hat eine christlich-konservative „Achse des Guten“ das Ruder übernommen, die im „Auftrag des Herrn“ und mit freundlichem Segen des „industriell-militärischen Komplexes“ (Eisenhower) damit begonnen hat, innenpolitisch den „liberalen Saustall Amerikas“ auszumisten und außenpolitisch die Welt auf typisch amerikanische Weise (Pax Americana) zu „befrieden“.

so schreibt Dr. Michael Schmidt-Salomon, Trier in seinem Essay aus dem Jahre 2003.http://www.schmidt-salomon.de/usa.htm

und weiter zum Schluss deselben:
Die „Vereinigten Gottesstaaten von Amerika“?
Müssen wir davon ausgehen, dass sich die USA mittel- oder langfristig in einen christlich-patriotischen Gottesstaat verwandeln könnte, wie die einleitenden Worte suggerierten? Glücklicherweise ist es noch nicht soweit...

Dies war 2003 und wie ist dies im Jahre 2010?

Heute kommt kein amerikanischer President mehr am Power der amerikanischen Evangelikalen vorbei. Den 40% Anteil an der Gesammtbevölkerung haben diese Ver-Rückten nämlich schon überschritten.

Evangelikale Christen in den USA nehmen die Bibel wörtlich, und sehen im aktuellen Nahost-Konflikt den Anfang vom Ende, , weil Evangelikale das glauben, unterstützen die meissten von ihnen Israel aus einem felsenfesten Glauben, dass Gott das gesamte Land des biblischen Israel seinem erwählten Volk gab. Sie glauben auch - und das ist der heikle Teil -, dass Christus nicht wieder kommen wird, bis die Juden Israel wieder gewonnen haben und die letzte Schlacht in der Endzeit beginnt. Darum sind sie grundsätlich gegen alles, was nach Frieden aussieht, damit die Welt wie vorgesehen untergehen kann.
Nach der biblischen Prophetie werden zwei Drittel der Juden am Ende der letzten Schlacht bei Armageddon sterben und das letzte Drittel wird sich bei seiner Rückkehr zum christlichen Glauben bekehren. Damit wird das tausendjährige Reich Christi beginnen.

Wer dies nicht glauben kann oder für massloss übertrieben hält, google sich einfach mal durch die folgenden Stichworte:
Armageddon Evangelikale, USA Kampf Böse, oder bediehne sich der untenstehenden Links.

http://www.tagesschau.de/ausland/meldung105174.html#content
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23322/1.html
www.zeit.de/2009/01/Op-ed-Obama-Religion
http://www.nachdenkseiten.de
http://brightsblog.wordpress.com/2009/06/29/mission-gottesreich/

http://www.dw-world.de

Das solcherlei Sachen, in den USA nicht nur in den Hirnen von ein paar verschrobenen Ver-Rückten herumschwirrt, sondern auch handfeste Politik des Alltags geworden ist, zeigt der Asylantrag einer deutschen evangelikalen Familie in der USA. Diese fühlten sich religiös verfolgt, weil deutsche Schulbehörden ultimativ auf den Schulbesuch der Kinder bestanden. Die Eltern jedoch dies aus moralisch-religiösen Gründen ablehnten....Familie Romeike hat dann auch tatsächlich in den USA Asyl erhalten, mit der abenteuerlichen Begründung:

Homeschoolers are a particular social group that the German government is trying to suppress. This family has a well-founded fear of persecution, therefore, they are eligible for asylum - and the court will grant asylum.

Im Grunde ist es einfach unglaublich: Die Vereinigten Staaten gewähren tatsächlich einer deutschen Familie Asyl, weil die das Schulsystem der Bundesrebuplik nicht christlich (Evangelikal) genug finden.

und weiter Führt Richter Richter Lawrence Burman aus Memphis aus,--jetzt wirds sogar noch spannend--,

We can not expect every country to follow our constitution. The world might be a better place if it did. However, the rights being violated here are basic human rights that no country has a right to violate.

Damit erklärt der Richter aus Memphis die Bundesrebuplik zum Unrechtsstaat -- denn immerhin kann es ja "politisch Verfolgte" prinzipiell nur in einem solchen geben. Noch hätte es die US-Regierung in der Hand, das Urteil des Einwanderungsgerichts zu kippen.....

http://www.spiegel.de

noch ein Beispiel, was für Leute, in den USA Meinung machen:

14. Jan. 2010 ...
Der evangelische TV-Prediger Pat Robertson (USA) hat seine eigene Theorie, worin die Ursachen für das verheerende Erdbeben in Haiti liegen könnte. In seiner Show am Mittwoch erklärte der Prediger, dass ein alter Teufelspakt der Haitianer Auslöser des Bebens sein soll. Als Haiti noch von Frankreich besetzt gewesen ist, sollen die Einwohner des Landes zusammengekommen sein, um die französische Herrschaft zu beenden. Dabei sei dann der Vertrag mit dem Teufel gemacht worden.
Pat Robertson hatte schon für frühere Naturkatastrophen Verfehlungen der Menschen verantwortlich gemacht. Beim Hurrikan Katrina sprach er von der Strafe Gottes für die Einwohner von New Orleans.

Menschenverachtender kann diese Aussage, vor einem applaudierenden Millionenpublikum, und bei 200'000 Toten wohl kaum sein.

US-Fernsehprediger-Teufelspakt-ist-fuer-Haiti-Erdbeben-verantwortlich

Ist die USA überhaupt gewillt, einen Krieg in Nahost und Iran zu vermeiden?

In den USA bezeichnen sich über 80% der Amerikaner als Christen. Laut einer Umfrage, die 2002 vom Time Magazine durchgeführt wurde, glauben 36% der Amerikaner, dass die Bibel Gottes Wort und daher wörtlich zu nehmen ist. 59% glauben, dass die Geschehnisse aus der Offenbarung Wirklichkeit werden. 35% sagen von sich, sie würden seit dem 11. September 2001 Nachrichten verstärkt auf ihre mögliche Aussagekraft hinsichtlich des Weltendes sehen und 36% sind der Meinung, dass die Juden Israel kontrollieren müssen damit Jesus wiederkommen kann. 42% der Befragten unterstützen Israel, weil sie glauben die Juden seien Gottes auserwähltes Volk und 17% glauben, dass das Weltende noch in ihrer Lebenszeit stattfinden wird.
So sehr man die Aussagekraft von Umfragen bezweifeln mag und darf, wird aus dieser Umfrage trotzdem die enorme Bedeutung apokalyptischen Denkens in der amerikanischen Kultur deutlich. Außerdem wird deutlich, dass dieses Denken über evangelikale Kreise hinausgeht.
Heute dürften diese Zahlen noch weitaus erschreckender sein und Redewendungen wie von McCain gelten als normal:
"Wenn ich Präsident der USA bin, werde ich Osama Bin Laden notfalls bis an den Eingang der Hölle verfolgen."

Das bei diesem Vorhaben, auch einige hunderttausend zivile Personen zu unschuldigen Opfern werden, scheint diesen Kämpfer gegen das absolut Böse nicht zu stören.
http://www.spiegel.de

Ausserst aufschlussreich, ist eine Untersuchung Universität Potsdam Institut für Religionswissenschaft HS/PS Apokalypsen Dozenten: Johann Ev. Hafner und Michael Herrman Verfasserin: Rahel Sieghartner (3982081)

Apokalyptische Rhetorik in den Reden des US-Präsidenten George W. Bush und ihre potentielle Zuordnung in zivilreligiöse oder evangelikale Kontexte

http://www.uni-potsdam.de

Kann Obama die amerikanischen Gotteskrieger davon abhalten, die USA erneut in einen Massenmordenden Krieg
gegen den Iran zu stürzen?

Es bleibt ein Hoffnungsschimmer.
--Die "Neuen Evangelikalen" weigern sich, Regierungsmacht auszuüben. Sie befürworten die Trennung von Kirche und Staat.
Das in diesem Jahr vorgelegte "Evangelikale Manifest" erklärt: "Wir sind entschieden dagegen, unserer pluralistischen Gesellschaft eine Theokratie überzustülpen." Wichtig aber ist den neuen Evangelikalen die konfessionelle Integrität ihrer karitativen und sozialen Dienste. In diesen Fragen werden sie harte Verhandlungspartner sein.
Gleichwohl haben sie sich Obamas Avancen gegenüber offen gezeigt und eine kritische innerkirchliche Bewegung in Gang gebracht, die auch die amerikanische Politik verändern wird. Sollte es gelingen, dass die neuen Evangelikalen mit Obama zusammen an Kompromissen arbeiten, die für viele der Gläubigen in Amerika hinnehmbar sind, dann wird die Religiöse Rechte schon bald viel von ihrer früheren Anziehungskraft verlieren. Die neuen Evangelikalen lehnen die Apokalipse oder auch Offenbarung des Johannes genannt , als nicht in unsere Zeit transportierbar ab.

http://www.taz.de
http://www.tagesanzeiger.ch
http://www.welt.de
http://distomos.blogspot.com/2010/01/brian-mclaren.html

über das wieso, die USA und ihr Regionalhelfer Israel, andauernd Angriffskriege führen, gegen seit der Reagan Zeit (1981) vor allem islamische Staaten und Völker, schwirren in allen Kreisen Vermutungen wie: Strategische Vorherrschaft, arabisches Öl, Zionistische Weltherrschaft und andere abenteuerliche Theorien herum. Die für uns Europäer kaum voerstellbare Rückwanderung, grosser Teile der US Bevölkerung, in Frühmittelalterliche Glaubensvorstellungen, wurde weitgehend ignoriert.
Die andauernd Gott im Munde führenden US-Politiker wurden von uns, allenfalls mitleidig belächelt oder man führte diese Redesart auf was weis ich zurück, niemand nahm zur Kenntniss, dass sich die USA seit Reagan als den bewaffneten Arm Gottes begreifen.

Um der Weltöffentlichkeit diese meisst unlogischen religiösen Kreuzzüge schmackhaft zu machen, wurde und wird schamlos gelogen und erfunden.

Wie weit der Verdummungsprozess, durch Vernebelung und das nicht zurkenntniss nehmen des religiösen Monster das in den USA heranwächst, in westeuropäischen Hauptstätten schon vorgeschritten ist, zeigt die Rede Peres vor dem deutschen Bundestagam 27.Januar 2010 :

wörtlich:
„Ebenso wie unsere Nachbarn identifizieren auch wir uns mit den Millionen Iranern, die gegen die Diktatur und Gewalt rebellieren. Genau wie sie lehnen wir ein fanatisches Regime ab, das die Charta der Vereinten Nationen missachtet. Ein Regime, das mit Zerstörung droht und Atomkraftwerke und Nuklearraketen besitzt, mit denen es sein eigenes Land wie auch andere Länder terrorisiert. Ein solches Regime ist eine Gefahr für die ganze Welt.“
Dies ist nur ein Auszug einer von Lügen und Meinungsmache gespickten Rede. Denn:
Wenn jenes “Regime“ wirklich eine Gefahr für die Welt darstellt, warum muss man dann mit klaren Unwahrheiten jene Gefahr “aufbauschen“? Iran hat noch kein einziges in Betrieb befindliches Atomkraftwerk und den Besitz von Nuklearraketen wirft ihnen – außer Peres – wirklich niemand vor! Es sei daran erinnern, dass hier der Präsident des zionistischen Staates im Bundestag eines der reichsten Länder der Erde spricht und die größte Gefahr, die es für die gesamte Menschheit sieht, die Islamische Republik Iran sein soll.
Wem angesichts solch einer Klarheit die Augen nicht geöffnet werden, der wird nie erkennen, welche Unwahrheiten ihm aufgetischt werden. Ganz nebenbei enthielt die Passage auch noch eine weitere Lüge. Kein einziges der benachbarten westhörigen Diktatoren der Region um Palästina möchte gern eine Demokratie im eigenen Land! Insofern stellt sich die Frage, wen Peres mit “Nachbarn“ meinte? Sollte er wider erwarten die Völker der benachbarten Ländern gemeint haben, so stellt sich dann die Frage, was passiert, wenn z.B. Jordanien und Ägypten einen demokratischen Umsturz erleben.

Erschreckend an der Rede des Herrn Peres sind nicht seine Lügen (wir sind in dieser Hinsicht ja schon einiges gewohnt von israelischen Politikern), sondern!, dass eine weltumspannende Propaganda, mehr oder weniger alles auf den Kopf stellt, und selbst im Bundestag, der Präsident Israels, am Gedenktag für die Opfer des Holocaust deutliche Unwahrheiten verbreiten kann und Politiker wie Hofjournalisten artig klatschen, ohne die leiseste Form der Kritik, ohne die kleinste Form der Hinterfragung..

http://www.bundestag.de

Ob die "Neuen Evangelikalen" der Postmoderne, diesen mörderischen Trend abbremsen können bleibt abzuwarten.

Jedoch sei darauf hingewiesen, dass auch diese --neuen Postmodernen Evangelikalen-- "weltherrschaftsansprüche" stellen, nur in anderer Form. Inwieweit diese gewaltloser sein werden, als die heutigen US-Gotteskrieger wird die Zukunft zeigen.
http://www.livenet.ch
http://www.guardian.co.uk

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Iran

Der politische Islam

"Tod dem Schah" skandierten die iranischen Massen monatelang und unablässig auf ihren Protestmärschen durch Teheran und andere iranische Städte. Die Nachricht von der Ausreise des verhassten Despoten versetzte Millionen Iraner in einen Freudentaumel. Sie feierten nach über einem Jahr friedlicher Proteste und blutiger Unruhen mit hunderten von Toten, als habe ein neues Leben begonnen. Sie stürzten Denkmäler der Pahlewi-Dynastie und schenkten Soldaten nelkenumkränzte Bilder jenes Mannes, den die Mehrheit der damals 35 Millionen iranischer Muslime schiitischer Glaubensrichtung längst zu ihrem Idol und Führer auserkoren hatten: Ajatollah Ruhollah Khomeini.
Von Beginn an liess er keinen Zweifel daran, dass er die Monarchie durch einen Gottesstaat ersetzen wollte, in dem Religion und Politik eins sind.
http://www.nachrichten.at
http://www.studien-von-zeitfragen.de/Eurasien/Iran-USA/iran-usa.html

Und heute, glauben die meissten Irankritiker ernsthaft..!, daraufhinweisen zu müssen, das die vorwiegend unter 30ig jährigen Iraner/innen (70% der Bevölkerung) keinen Gottesstaat und keine Religion mehr wollen, und das dies der Hauptgrund für die jetztigen Massendemonstrationen sei. Ist dem wirklich so, oder ist die westliche Medienlandschaft dabei, amerikanisches Wunschdenken zu vertreten..? oder hat wiedereinmal die US-Administration eine Farbenrevolution bewerkstelligt..?
Der Iran hatte am Vorabend der Revolution eine Urbanisierungsrate von etwa 45 %, heute ca. 70 %. Alphabetisiert sind heute 86 % der Bevölkerung, 1979 waren es knapp 50 %. Damals, 1979, gab es gerade mal 170.000 Studenten an 37 Universitäten, davon 16 in Teheran. Auf die Universität zu gehen und Student zu werden, war ein Privileg, nicht Jedermanns Sache. Heute gibt es über 300 Hochschulen, an denen 3,5 bis 4 Millionen Studenten eingeschrieben sind. Letztere bilden die Säule der oppositionellen "Grünen Bewegung".
Die Grüne Bewegung reicht zwar quer durch alle Gesellschaftsschichten. Doch beschränkt sie sich auf die Ober- und nicht religiöse Mittelschicht, das Bildungsbürgertum, Künstler etc..
Die traditionell-religiöse Mittelschicht, die Arbeiterschaft, Landbewohner sowie ethnisch-religiöse Minderheiten hat die Opposition nicht erreichen können. Unter der relativ grossen Zahl von Demonstranten, die am 11. Februar für das Regime demonstriert haben, befanden sich viele Angehörige der Mittel- und Unterschicht, sowie Beamte und Arbeiter die im staatlichen Dienst tätig sind.
Wenn es der Grünen-Bewegung wird es kaum gelingen, die "Grünen-Revolution" unter die traditionel-religiöse Mittelschicht, die Arbeiterschaft und Landbewohner zu bringen. Der staatstragende schiitische Islam, ist alleine dazu befähigt, die krassen sozialen Unterschiede einzuebnen.
Dank den verhängten Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat, die jetzt schon 30 Jahre anhalten und dem 1º Golfkrieg, ist die Islamische Republik in einer nicht gerade angenehmen Situation.
Nach offiziellen iranischen Angaben leben ca. 25 Millionen Iraner unter der Armutsgrenze. Iran beherbergt heute etwa 15 Millionen Slumbewohner. Es existieren 2 bis 3 Millionen Drogensüchtige. Die Inflation beträgt 25 % und die Arbeitslosigkeitsrate 30 %.

Betrachtet man aus dieser Sicht, heute die Eskalation der Gewalt im Iran, die Ausuferung von Verhaftungen, Repressionen und Exekutionen, so fragt man sich wohl zu Recht, ob diese inneriranische Entwicklung nicht eine Reaktion aus Wut, Trotz und Hass, auf Sanktionen, aufgezwungener Krieg(1ºGolfkrieg) und auf das unentwegte Trommelfeuer negativer Medienaktivitäten im Ausland ist.
http://englishtogerman.wordpress.com

Die Iraner/innen sind heute hauptsächlich gegen die Radikalisierung de Islams (Nicht gegen den Islamischen Glauben) und für eine reformerische Öffnung desselben. Im weiteren sind sie gegen die militarisierte Gesellschaft, und wollen Anschluss an die Weltwirtschaft findem, denn wenn man im Jahre 2010 keinen Zugang zum freien Markt hat, dann gibt es wenig Hoffnung für irgendeine Art wirtschaftlicher, sozialer oder politischer Entwicklung.
Die Menschen des Irans repräsentieren nicht das gängigen Klische, das man aus den Medien kennt – wild skandierende Ayatollahs, schwarz verschleierte, trauernde Frauen und bewaffnete, bärtige Männer. Im Gegenteil: Es ist eine neue junge Generation (70% der Bevölkerung), zu Zeiten der Staatsgründung (1979) noch nicht einmal geboren, setzt sich kritisch mit vielen gesellschaftspolitischen und sozialen Fragen auseinander. Ein Volk, das dieselben Bedürfnisse, Träume und Sehnsüchte derer hat, die in "Freiheit..?" leben.
http://bazonline.ch
http://de.qantara.de/
http://www.zeit.de--Der Undank der Enkel

Was das iranische Volk ganz bestimmt nicht braucht, ist eine militärische Einmischung von aussen, die im kleinsten Falle, die iranische Gesellschaft weiter militarisiert, und im schlimmsten Falle, Millionen dieses aufgeweckten Volkes umbringt. Die iranische Geschichte zeigt, dass die Iraner ganz gut selber mit ihren innenpolitischen Problemen fertig werden. Wenn wir "der Westen" wirklich helfen wollen, sollten wir baldmöglichst, Sanktionen und Kriegsandrohungen als beendet erklären, dies würde das heutige Regime in Erklärungsnot bringen und delegitimisieren helfen.

Was nun die iranische Atombedrohung angeht, so wirkt die ganze sture und verlogene Meinungsmache ziemlich lächerlich, und man müsste sich wirklich vor Lachen den Bauch halten, wenn die Sache nicht so ernst wäre.

Da soll also wieder einmal im Namen der Menschenrechte und Weltsicherheit, unter Vorspiegelung falscher "Tatsachen", ein Volk mit Sanktionen niedergehalten werden, und wenn dies nicht reicht, bringen wir eben, ganz operativ natürlich, ein-zwei oder mehr Millionen dieser islamisch/iranischen A...löcher um ihr sowieso besch...ssenes Leben. Wenn ganz nebenbei die Vertreibungswege für Öl und Gas unbrauchbar werden, so ist dies ein weiterer erfreulicher Nebeneffekt, kann man doch dann auch noch der eigenen Bevölkerung tiefer in die Tasche greifen. Toller Nebeneffekt, muss man nicht mal erlären.

Wo bleibt hier die Vernunft? und, sind unsere politischen Führer bescheuert? Sind wir alle bescheuert, in dem wir so einen Unfug auch noch unterstützen.

Unser Gehirn muss sich schon ziemlich aufgelösst haben, wenn wir die gleichen Märchen, wie vor der Irakabschlachtung, ein weiteres mal glauben.

Denn 1º

Es ist einfach unwahr, dass der Iran seine Atomanlagen nicht von der Atomenergiebehörde IAEA kontrollieren lässt. Jeder kann sich in den Seiten der IAEA selber überzeugen. Auch hat der Iran den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet. Vielleicht finden wegen der internationalen Hetze gegen den Iran, einige Behinderungen statt, der Iran hat ja auch seinen Stolz, jedoch weis die Welt im grossen Ganzen was der Iran in seinen Atomanlagen macht.
Seit fast sieben Jahren hat die IAEA ungefähr jedes Quartal Berichte über die Ergebnisse, Angelegenheiten und offenen Fragen ihrer Inspektionen der nuklearen Aktivitäten des Iran herausgegeben. Drei grundlegende Tatsachen können diesen Berichten entnommen werden. Erstens war und bleibt alles nukleare Material des Iran „unter Erfassung und Überwachung“ der IAEA. Zweitens hat der Iran keine nuklearen Waffen oder die Mittel, um solche herzustellen. Drittens gibt es keinen eindeutigen Beweis, dass der Iran in der Tat ein Atomwaffenprogramm betreibt oder jemals betrieben hat.

Eigentlich sollte jeder die Berichte der IAEA lesen, da eine gebildete
Öffentlichkeit helfen könnte, einen weiteren unnötigen Krieg auf der Grundlage von Lügen abzuwenden.
Wenn Sie die Berichte lesen und dann die Abhandlungen darüber in den Zeitungen, können Sie aus erster
Hand dieses elektrisierende Gefühl der Überraschung erleben, das sich aus der Entdeckung ergibt,
wie schlecht – wie schamlos schlecht – die westlichen Medien geworden sind. Das iranische Atom-Problem ist ernst, und die Iraner sind am Rande im Libanon beteiligt. Tatsache ist aber, daß die Herausforderung nicht unmittelbar droht. Und weil sie nicht unmittelbar droht, ist Zeit, damit umzugehen.

Der Iran will sein Uran auf 20% anreichern, weil er eben solches für medizinische Verwendung braucht. Als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrag, ist dies sein absolutes Recht. Soweit anscheinend nur mir bekannt ist, braucht es für waffenfähiges Uran einen Anreicherungsgrad von mindestens 87%. Somit ist nicht klar, was die Internationale Hetzkampagne eigentlich soll. Atomwaffen können es nicht sein, denn auf Jahre hinaus, wird der Iran kaum genügend auf 87% angereichertes Uran besitzen um Kernwaffen zu entwickeln. Wir haben noch Jahre zeit, uns von der Glaubwürdigkeit der iranischen Versicherung, nämlich keine Kernwaffen zu wollen, zu überzeugen. Warum diese auf einen weiteren Massenmord hingerichtete Eile??
Ein Bloger in jrgendeinem Kommentarblog hat es einmal auf den Punkt gebracht:

Solange wir jene Staaten die in der Vergangenheit Verbrechen begangen haben nicht zur Rechenschaft ziehen, sollten wir uns nicht so weit aus dem Fenster lehnen, Länder für Verbrechen zu bestrafen, von denen wir denken, dass sie sie in Zukunft begehen werden.

Denn 2º

Gerne wird bei uns im Westen über den Dschiad (Djihad) polemisiert und iranische Ayatollahs, als verlogene und falsche Religionsdiktatoren abgetan.
Die Kenntnisse über den Islam, gehen bei den meissten unserer Mitbürger, kaum darüber hinaus, als dass es Sunniten und Schiitten gibt. Die fast schon sträfliche Ignoranz in Sachen des Islams, handelt es sich doch um eine der grössten Religionsgemeinschaften der heutigen Menschheit, ist eine der Hauptgründe für viele Missverständnisse.

Sunniten stellen in den meisten islamischen Ländern die Mehrheit der Muslime, mit Ausnahme von Iran, Irak, Bahrain, Aserbaidschan, Oman und Libanon.
Nur bei den Sunniten ist der Dschihad des Schwertes gegen nichtgläubige erlaupt, und gibt es die Selbstmordattentäter die als Schahi-d-Märtyrer bezeichnet werden, und denen deshalb ein Platz im Paradies sicher ist.
Suizid auch für Schahi-d-Märtyrer gilt im schiitischen Islam als „Selbstmord“ und damit als Sünde, die im Jenseits mit der endlosen Wiederholung des Moments des Todes bestraft wird.

Also Iran ist der größte schiittischer Staat, danach kommen Iraq, Pakistan, Bahrein und Libanon

Nun im Schiittismus gliedert sich der Dschiad in vier grosse Hauptzweige:
Schiitische Theologen unterschieden zwischen dem sogenannten größeren Dschihad im Sinne eines spirituellen Kampfes gegen innere Gelüste und dem kleineren Dschihad im Sinne einer militärischen Konfrontation gegen einen äußeren Feind.
Dem entspricht die Betonung nicht-militärischer Aspekte der Dschihadpflicht vieler gegenwärtiger muslimischer Autoren, als auch muslimischer Asketen und Mystiker.

  1. Den Dschihad des Herzens (dschihad bi l-qalb) als innerer, spiritueller Kampf gegen Untugend, Verführung zu moralisch verwerflichen Taten und Ignoranz.
  2. Den verbalen Dschihad (dschihad bi l-lisan) durch das ständige Sprechen der Wahrheit und die Verbreitung des Islams auf friedlichem Wege. Hierzu gehört auch das öffentliche Sprechen der Wahrheit (haqq) unter einem ungerechten Herrscher.
  3. Den Dschihad durch Taten, d.i. durch richtiges moralisches Verhalten (dschihad bi l-yad): Das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten.
  4. Den Dschihad des Schwertes, als militärischer Kampf auf dem Wege Gottes.

Mit diesem Verständnis richtet sich der Dschihad gegen das eigene Ich, gegen die „Triebseele“. Die Durchsetzung der Anweisung, das Rechte zu gebieten und das Verwerfliche zu verbieten, geschieht „mit der Zunge, mit der Hand und mit dem Schwert, je nachdem, wozu man imstande ist“. Die Asketen sehen im Kampf gegen sich selbst (mudschahadat an-nafs) das höchste Ideal. Nicht-militärische Auslegungen des Begriffs kommen ebenfalls in den entsprechenden Kapiteln der großen Hadithsammlungen vor. Unter anderem wird die Wallfahrt einer Frau nach Mekka (Haddsch), sowie der fürsorgliche Dienst an seinen Eltern, als Dschihad angesehen.

Die Schiitische Dschihadlehre unterschied sich von der gängigen sunnitischen hauptsächlich dadurch, dass nach schiitischem Verständnis nur der verborgene Imam dazu befähigt ist einen Dschihad zur Ausweitung des islamischen Machtbereichs zu führen, eine Verteidigung vor feindlichen Angriffen außerdem zwar erlaubt, aber kein Dschihad im solchen Sinne ist.

Die Bevölkerung des Irans ist zu 90% schiittisch (nicht wie bei uns, in unserem Glauben die Regel, nähmlich "Leichtgläubig"), sondern sondern in aller Regel, Religionsverbunden und Tiefgläubig. Somit stehen die schiittischen Gelehrten, wie zum Beispiel der so oft zittierte Ayatollah Khameneis, in der Verantwortung ihrem eigenen Volke gegenüber, können also nicht einfach etwas daherreden, dass sie dann im Nachhinein einfach vergessen. Da sie durch ein solches Verhalten sehr schnell die Akzeptanz im Volke verlieren würden.
Nun am 7.04.2010 hat sich der Ayatollah Khameneis ganz klar und unmissverständlich in der Form einer Fatwa zur Atomfrage geäussert. (In Ländern mit islamischem Recht werden Fatwas vor der Herausgabe meist von den nationalen Religionsführern diskutiert und beschlossen. Oftmals tun sie dies nicht völlig unabhängig von der Regierung. In solchen Fällen sind Fatwas kaum widersprüchlich und haben den Rang eines vollstreckbaren Gesetzes.)

Botschaft an die erste internationale Abrüstungskonferenz in Teheran
17-04-2010
Hier nur einige kleine Auszüge aus der Botschaft des Ayatollah Khameneis an die erste internationale Abrüstungskonferenz in Teheran.
....Vielleicht ist man mit der Vernebelung der Atmosphäre hinsichtlich des friedfertigen Nuklearprogramms der Islamischen Republik Iran unter anderem auch bestrebt, zu verhindern, dass die Völker in der Region sich ernsthaft diesem natürlichen und wertvollen Recht zuwenden. Aber nun behauptet der bisher einzige Atomverbrecher auf der Erde, angeblich die Verbreitung von Atomwaffen bekämpfen zu wollen, obwohl er mit Sicherheit keinen ernsthaften Schritt auf diesem Wege unternommen hat und niemals einen solchen unternehmen wird. Wenn die Behauptung der USA, die Verbreitung der Nuklearwaffen zu bekämpfen , ehrlich gemeint wäre, hätte sich dann das zionistische Regime überhaupt weigern können, die diesbezüglichen internationalen Bestimmungen insbesondere den NPT-Vertrag zu akzeptieren und hätte es die besetzten Gebiete Palästinas in ein Waffenarsenal zur Lagerung einer großen Anzahl von Atomwaffen umwandeln können?....
....Der Albtraum von einem Weltatomkrieg hält deshalb an, weil diese Staaten beharrlich an der Lagerung und Vermehrung sowie Stärkung der Zerstörungsmacht dieser Waffen festhalten, die keine andere Funktion hatten und haben als Erzeugung von Schrecken, Kollektivterror und Aufstellung einer scheinbaren Sicherheit durch Verhinderung der garantierten Vernichtung aller....
....Es sind unzählbare wirtschaftliche und menschliche Ressourcen für den unvernünftigen Wettbewerb eingesetzt worden, damit jede Großmacht zu der imaginären Macht gelangt, mehr als Tausende Male ihren Rivalen und die anderen Bewohner der Erdkugel darunter sich selber zu vernichten. Nicht ohne Grund wurde diese Strategie der Abschreckung, die auf garantierter gegenseitiger Vernichtung beruht, mit „Wahnsinn“ bezeichnet....
...Meiner Meinung nach stellen zusätzlich zu den Nuklearwaffen auch andere Massenvernichtungswaffen, wie chemische und biologische Waffen eine ernsthafte Gefahr für die Menschheit dar. Die iranische Nation, welche selber Opfer des Einsatzes chemischer Waffen wurde, spürt mehr als andere Völker die Gefahr, die von der Herstellung und Lagerung dieser Art von Waffen ausgeht und ist bereit, alle ihre Möglichkeiten auf dem Weg zu ihrer Bekämpfung einzusetzen....
Wir bezeichnen den Einsatz solcher Waffen als religionsrechtlich verboten, und sehen in dem Schutz der Menschenkinder vor diesem großen Unheil die Aufgabe aller.

Sejjed Ali Khamenei 27.1.1389 (16.4.2010)


Wer den ganzen Text lesen möchte: http://www.campaigniran.org
Oder hier, wenn man auch noch andere Botschaften lesen möchte:
http://german.khamenei.ir

Tönt vernünftig, und ist, so glaube ich wenigstens, den meissten Menschen weltweit aus dem Herzen geschrieben.

Wieso will die Führung der westlichen Welt, dieser wahren und punktgenauen Aussage keinen Glauben schenken? Passt dieses Iran, unseren Herrschaften etwa nicht ins politische Kalkül?? Wahrscheinlich, ist unseren Obersten schon lange bewusst, dass der Iran nie Massenvernichtungswaffen haben wird, schlicht und einfach , weil diese nicht in seine religiöse-rechtlichen Anschauungen passen. Benützen unsere Kriegstreiber die Atombombenhysterie, um ans iranische Öl zu kommen oder wollen die amerikanischen Gotteskrieger wiedereinmal den bewaffneten Arm Gottes spielen.
Wenn dem nicht so ist, sollten wir dem Iran eine Chance geben, diese Aussagen zu verwirklichen. Zeit haben wir genug, den es ist weit, von 20% Anreicherung auf 87% Anreicherung für nukleare Waffen.

Denn 3º

Iran wird sich keine Argumente zu seinem Nuklearprogramm anhören, die nicht auch Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea mit einbeziehen. All diese Regimes besitzen außerhalb des Atomwaffensperrvertrages Nuklearwaffen, und jedes einzelne von ihnen wird mit Milliarden US-Dollar unterstützt.
Zur Zeit unterstützen die USA Israel mit drei Milliarden Dollar und schirmen das Nuklearprogramm freiwillig von internationalen Inspektionen ab. Die USA haben Pakistan in den letzten zehn Jahren trotz dessen illegalen Waffenprogramms etwa 15 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt.
Die USA haben gerade erst einen Handelsvertrag mit Indien unterzeichnet, der direkt gegen den von den USA selbst verfassten Atomwaffensperrvertrag verstößt.
http://www.welt.de/politik/article2520769/USA-liefert-wieder-Nuklearbrennstoffe-an-Indien.html

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Israel

Heutzutage ist es immer ein wenig heikel etwas über Israel zu schreiben oder laut zu denken. Als Nichtjude wird man dabei nur allzuschnell in die Antisemiten-ecke geschoben oder schlimmer als Judenhasser verschrien.
Ausserdem bin ich als ganz normaler, über Nahostnachdenkender Bürger, in der verzweifelten Lage, mein Gehirn zweiteilen zu müssen, wenn es um Israel geht. Da ist nähmlich das von Oben verortnete: Israel ist gut!- Israel ist Gerecht!- Israel macht alles richtig!- Die Bösen sind immer die andern!- Kritik an Israel ist Antisemitismus!
Und
der anderen Hälfte die sagt: Halt, da stimmt etwas nicht, dass Ganze ist unlogisch und zu wiedersprüchlich.
Wiedersprüchlichkeit in der Logik, akzeptiert ein gesundes menschliches Gehirn jedoch nicht, und sollte es doch, so hat es(das Gehirn), einen krankhaften Zustand erreicht.

Solch krankhaften Zustände, haben so manche "Rechts-draussen" Israelis oder sonstige "Rechts-draussen Israelfreunde" schon lange erreicht, wenn sie auch noch so begründete Kritik an Israel pauschal als Antisemitismus bezeichnen. Wenn jede Kritik an Israel prädikatisiert wird mit Rassist, Holocaust-Leugner etz. Wenn der menschenverachtende Zionismus und die Menschen jüdischen Glaubens, identisch gemacht und in die gleiche Kiste verpackt werden.

Dazu ein kleines lesenswertes PDF von der Principality of Sealand, dass ausführlich die Beziehung zwischen der zionistischen Bewegung und Nazideutschland beschreibt.

So schreiben die Verfasser dieses PDF's in der Einleitung:
Wegen der heiklen Natur dieses Gegenstandes und der zionistischen Tendenz, jeden nicht-zionistischen oder anti-zionistischen Standpunkt als "anti-semitisch" zu denunzieren, ist alles Material in dieser Studie ausschliesslich jüdischen Quellen entnommen. (Hmm.., alles jüdische Selbsthasser und jüdische Antisemiten..???)

Hmmm....

Hier können sie dieses PDF lesen oder runterladen: DIE ZIONISTEN UND NAZI-DEUTSCHLAND( PDF 0,725MB - 68 Seiten)

Schon die Einleitung dieses PDF's zeigt in welche Art von zionistischem Gedankengefängniss uns diese Leute stecken wollen. Nichtjuden ist eine Analyse der damaligen Zeiten in diesem Zusammenhang verboten. Es soll sogar in unserer "ehrenwerten" westlichen Wertegemeinschaft Staaten geben, wo Zuwiederhandlung gegen die zionistischen Gedankentyranei mit Buse oder Gefängniss bestraft werden.

Was haben Menschen jüdischen Glaubens, mit den rechtsextrem-zionistischen und rassistischen Siedler der besetzten Gebiete in Palästina und mit deren völlig durchgeknallten Oberpriestern Yitzhak Shapira und Rabbi Yosef Elitzur gemeinsam..? Nichts..!



In einem 2009 veröffentlichten Buch, "The King's Torah" vertraten Elitzur und Shapira die Ansicht, dass es Juden erlaubt sei Nicht-Juden zu töten, die eine Gefahr für Israel darstellen könnten. Dabei erklärt er auch das rein prophylaktische Töten von nichtjüdischen Unbeteiligten, Kindern und Babys für legitim:
"Es gibt eine Rechtfertigung für das Töten von Babys und Kindern, wenn es klar ist, dass sie heranwachsen, um uns Leid anzutun. In solch einer Situation können sie absichtlich geschädigt werden, nicht nur während eine Kampfes mit Erwachsenen."

"Wir werden Syrien in die Steinzeit zurückbomben, indem wir seine Kraftwerke, seine Häfen, seine Treibstofflager und seine gesamte strategischen Infrastruktur zerstören, falls die Hisbollah es wagen sollte, uns mit ballistische Raketen anzugreifen," drohte ein israelischer Minister letzte Woche vor einem kleinen Kreis von Vertrauten. Hisbollah = Libanon. Was hat Syrien damit zu tun...?

www.luftpost-kl.de

Hier soll ja auch noch ein zweiter für die Taten des ersten büssen. Diese Art von Sachen, nennt man normalerweise Erpressung.
und ziemlich kurzbeinig die vorangegangene Anschuldigung über die Lieferung von Scutraketen.

Der britische Militärexperte Charles Heyman hält es derweil für unwahrscheinlich, dass die Hisbollah überhaupt an Scud-Raketen interessiert sein könnte. Als Guerillaorganisation müsse sich »die Hisbollah leicht bewegen wie Schmetterlinge und zustechen können wie Bienen. Sie braucht nichts, das herumtrampelt wie ein Ochse.« ziemlich logisch sollte man meinen!

www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Syrien/scud.html

wenn:
der "Rechts-draussen Peres" ganz ungehemmt und ohne Schamgefühl dem Deutschen Bundestag unter anderem erzählt,
"Seit Anbeginn seiner Existenz ist das jüdische Volk den Geboten: „Morde nicht!“, „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ und „Suche den Frieden und jage ihm nach!“ verpflichtet. – Unter allen Umständen und überall."
Der realen Wirklichkeit, im heutigen Israel, entspricht diese Aussage nun wirklich nicht.
Aber vielleicht hat ja Peres ein anderes jüdisches Volk gemeint als dieses das heute in Israel haust.

wenn:
"Rechts-draussen" Peres in der gleichen Rede fantasiert:
Unsere Siege haben jedoch den Gefahren kein Ende gesetzt. Es gelüstet uns nicht nach Gebieten, die uns nicht gehören Dieser (lustige) Mensch scheint tatsächlich davon auszugehen, dass wir hier im Westen, ein einig Volk von "Total Verblödeter" sind.

Palestina Landverlust

http://www.bundestag.de

wenn:
Dazu sei auch noch der israelische ehemaliger Syrien-Unterhändler Uri Saguy zitiert:

Israel fehlte der Mut zum Friedensschluss. Die Einigung mit Syrien war oft nahe, es fehlte allein der politische Mut. Jahrzehntelang stellte Israel die Syrer als Friedensverweigerer dar. Doch nun hat der ehemaliger israelischer Geheimdienstboss und Chefunterhändler Uri Saguy ausgepackt. Jitzchak Rabin, Benjamin Netanjahu, Ehud Barak, Ariel Scharon und Ehud Olmert: Die letzten fünf israelischen Regierungschefs sind verantwortlich dafür, dass bisher kein Frieden mit Syrien geschlossen wurde.

www.zeit.de/politik/2010-04/angst-vorm-frieden

wenn:
Die Israelis heute auf der suche nach einem jüdischen Gen sind, um die Blutsverwandschaft aller Juden zu beweisen.Es ist ganz einfach paradox. Für uns sind doch alle, die während der Nazizeit gesagt haben, alle Juden haben die gleiche Herkunft und sind blutsverwandt, Rassisten und Antisemiten. Wer heute das Gegenteil behauptet, wird auch als Rassist und Antisemit bezeichnet.
Es ist unfassbar, dass Peres scheinheilige Reden im Deutschen Bundestag hält, Während seine "Rechts-draussen" Kolegen, versuchen, ein jüdisches Volk, über Rassenmerkmale zu definieren. Es ist ganz nebenbei gesagt sowieso nicht besoners logisch, denn sollte die Biebel die Wahrheit erzählen, und dass glauben ja die "Rechts-draussen" und berufen sich dauernd darauf, dann stammt die ganze Menschheit aus der gleichen Ecke und hat den gleichen UR-UR-Grosspapi (Nach der Sintflut, gab es ja nur noch diesen).

Wie einfach ist doch das Leben wenn man jede Kritik ganz unverwunden als nicht zurechnungsfähig deklarieren kann.

Jedoch kommen wir zur Sache, was wird da eigentlich in Israel tatsächlich gekocht:

Religiöse Fanatiker auf beiden Seiten
von Siegfried Ullmann (Ich habe dies Zeilen vollständig vom Autor übernommen. Schon seit längerer Zeit denke ich über die Konfliktursachen in Nahost ähnlich)

Wer die ganze Analyse von Ullmann lesen möchte, http://www.palaestina-heute.de

Leider gibt es im Nahen Osten nicht nur radikale Islamisten, sondern auch nationalistischorthodoxe Juden. Dabei zeigt sich, daß deren Religionen durchaus Gemeinsamkeiten haben.
Dem islamischen Todesurteil durch eine Fatwa (Rechtsgutachten) entspricht in gewisser Hinsicht der jüdische Fluch pulsa demura. Beide sollen den Tod der betroffenen Personen bewirken.
So hatte eine Gruppe von Rabbinern den damaligen israelischen Ministerpräsidenten Itzak Rabin mit diesem Fluch belegt. Rabin wurde daraufhin ermordet.
Die radikal-islamische Hamas verfolgt das Ziel, in Palästina einen auf dem Koran basierenden „Gottesstaat“ durchzusetzen. Sie lehnt also die sekuläre Ausrichtung der PLO ab. Genau so gibt es in Israel die fundamentalistisch-orthodoxen Juden, die einen jüdischen Staat auf der Grundlage der Halacha (gesetzlich normativer Teil des Talmud) mit ihren über 600 Geboten und Verboten, also einen jüdisch-orthodoxen „Gottesstaat“ anstreben. Deren Vertreter findet man vor allem bei den Siedlern.
Ein wesentlicher Auslöser der Konflikte mit den Palästinensern sind die nationalistischen und ultraorthodoxen Israelis, die sich auf ihre religiösen Schriften, also das Alte Testament berufen und alle, - die nach ihrer Überzeugung - dem jüdischen Volk von Gott gegebenen Gebiete, also auch das eroberte Westjordanland, für immer und ewig beanspruchen.
Ihre Parteien haben großen politischen Einfluß und sind ein wesentlicher Faktor für die Siedlungspolitik der israelischen Regierung, also für die ständige Enteignung und Terrorisierung des palästinensischen Volkes. Damit sind sie ein unversöhnlicher Gegner jeglicher Friedensregelungen, die mit der Rückgabe der besetzten Gebiete verbunden sind.
Es gibt also auch in Israel religiöse einflußreiche Fanatiker. Hierzu schrieb Avi Primor, der von 1993 bis 1999 Botschafter des israelischen Staates in Deutschland war, in seinem Buch "Terror als Vorwand" : "Diese Menschen offenbaren der Öffentlichkeit diesen echten Glauben aber nicht, und ganz sicher nicht dem Ausland. Sie werden ihren Kampf immer mit ihrem Sicherheitsbedürfnis begründen und den Terror als Vorwand benutzen."
Unterstützt werden die religiös motivierten israelischen Nationalisten von den amerikanischen Christfundamentalisten, wie von Primor beschrieben: "Sprecher der protestantischen Fundamentalisten in Amerika lehnen jegliche territoriale Zugeständnisse zugunsten der Palästinenser völlig ab: "Das ganze Land gehört nur den Juden. Sie dürfen darauf keineswegs verzichten, denn das würde den Verzicht auf eine göttliche Verheißung, also ein Sakrileg bedeuten." " Die Wählerstimmen dieser christlichen Fundamentalisten, die ein ansonsten bushfreundlicher amerikanischer Journalist als bigott und "unsere Taliban" bezeichnete, waren für George W. Bush schon bei den letzten Wahlen außerordentlich wichtig. Dies erklärt die Haltung der Bush-Regierung zur Palästinafrage und zur bedingungslosen Unterstützung Israels. Der christliche Funtamentalismus hat aber auch in Deutschland seine Anhänger, wie in der Zeitschrift „Im Lande der Bibel“ Nr. 2 / 2007 des Jerusalemvereins eingehend beschrieben wird. Demnach handelt es sich in erster Linie um evangelikal-fundamentalistische Christen. Nach deren Überzeugung ist die Rückkehr aller Juden – des Volkes Israel – in das Land Israel zu fördern. Dieses Land - in der Regel maximalistisch von Ägypten bis zum Euphrat, also bis nach Syrien hinein gedacht – gehört dann allein und uneingeschränkt den Juden.
Kompromißlösungen Israels mit den Arabern – Christen wie Muslimen - sind nach Auffassung der christlichen Funtamentalisten strikt abzulehnen, gelten sogar als „Teufelswerk“.
Eine Friedensregelung mit einer Zweistaatenlösung wird somit ebenfalls kategorisch abgelehnt. Schon der Rückzug aus dem Gazastreifen wurde als Verrat am göttlichen Welt- und Heilsplan heftig bekämpft.
Ludwig Schneider ( Journalist und lebt als sogenannter messianischer Jude mit seiner Familie seit 1978 in Jerusalem), der die „ Nachrichten aus Israel „verbreitet, sieht sogar die Notwendigkeit eines weiteren Krieges zur Eroberung des Tempelplatzes und schreibt „Daher heißt dieser Krieg Heiliger Krieg“. Dieser Krieg soll auch zur Eroberung von zentralen Teilen des Libanon und Syriens einschließlich Damaskus führen.

Ludwig Schneiderhttp://www.nahost-politik.de


Na dann: Ein hoch auf die Welt und willkommen im Frühmittelalter


Auch wir sollten nicht wegschauen, wenn Menschen gedemütigt und vertrieben werden, sowie in ständiger Bedrängnis sind. Dabei sollten wir weder pro-israelisch noch proarabisch, noch proiranisch oder proamerikanisch, sondern pro-Menschen- und Völkerrecht sein.
In unseren freiheitlichen Landen gehört nicht viel Zivilcourage dazu, zumindest seine Stimme zu erheben und sich überall in der Welt für die Unterdrückten und für einen gerechten Frieden einzusetzen. "Wer schweigt, erweckt den Anschein, als stimme er zu." (Papst Bonifatius VIII) Und für alle Beteiligten des Nahostkonflikts gilt die Mahnung des biblischen Salomon „Wer den Weg der Einsicht verläßt, begibt sich in die Gesellschaft von lebenden Toten“.

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