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Drachenwut's Politikblog

Politische Korrektheit (dengl. pollitickel koräktnäss) ist heutzutage, dass logisch-auf sich beruhende Gegenteil von faktischer Korrektheit.
Oder einfacher,
eine Worthülse um Lüge, Meinungsmache, Maulkorberlasse, faktische Verdrehungen, Verfälschung und Meinungs-Monopolismus zu verschleiern.



alles-dreht-sich-ums-Geld

Die Welt muss sich
drehen, leider ist das
grosse Rad, dass sie
treibt nur noch Geld.


fragend

westliche-Wertegemeinschaft Doppelmoral

Doppelmoral
je nach Laune
oder Nützlichkeit




Zombieland

Der Geist der Aufklärung prägt das Bewusstsein der Menschen des westlichen Kulturraums bis etwa in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Die gemeinsamen Werte wurden mit Religionsfreiheit, die Gleichheit aller vor dem Gesetz, Menschenrechte, Demokratie, Freiheit, Brüderlichkeit, Wohlstand, Marktwirtschaft, Kapitalismus, Individualismus und Demokratie definiert und so gut wie möglich umgesetzt.

Jedes Volk hat sein eigenes Wesen und seine eigene Gestalt, jedes Volk steht in seiner eigenen Art und darf keinem anderen untertan sein, jedes Volk hat seinen natürlichen Ort und einen Anspruch, da zu leben, und jedem Volk muss gewährt sein, sich seinen Gott nach seinen eigenen Gedanken zu wählen.
Martin Buber (jüdischer Philosoph (1878-1965)


Heutzutage sind diese Wertebegriffe nur noch auf den Banner der westlichen Wertegemeinschaft gepinselte hohle Phrasen und reine Heuchelei, wie jeder an der realen Wirklichkeit ohne grössere Schwierigkeiten erkennen kann.


Ein vorläufiger Höhepunkt, des westlichen Werteverfalls wurde in den letzten paar Monaten erreicht. Es ist kaum zu glauben, auf welche bedenkliche Schieflage, einerseits gegenüber anderen Kulturen, als auch andernseits, der eigenen Gesellschaften gegenüber, die abendländischen Wertvorstellungen uns gebracht haben.


Westliche Schieflage gegenüber anderen Kulturen

Wir sind dabei, uns 3/4 der Weltbevölkerung und etwa 140 Staaten zum Feind zu machen.

Mit unserer "noch Überlegenheit" der militärischer Stärke, schlagen wir überall wie tollwütige Hunde zu, wo uns etwas nicht in unseren "Weltverbesserkram" passt. Wir versuchen alle anderen Kulturen, zu unserem materiellen Nutzen über den Tisch zu ziehen und wenn dies nicht geht, erfinden wir Revolutionen und weltweite Bedrohungen, um mit "humanitären" Bomben nachhelfen zu können. Wir wiedersprechen unseren eigenen menschlichen Grundwerten und sind bereit Millionen von Menschen vorsätzlich und ohne Gewissensbisse, auszuradieren.

In unserer masslosen Selbstherrlichkeit, bemerken wir nicht einmal, wie wir uns selber alle Menschlichkeit berauben, verrohen und steuerlos von einer Gewaltorgie zur nächsten surfen.

Was genau, glauben Sie  Ja sie   sollten andere Völker und Kulturen vom Abendland übernehmen? Rassismus, Hass, Falschheit, Doppelmoral, Heimtücke, Ausbeutertum, Kriegsgeilheit, Gleichgültigkeit, Gottlosigkeit, um nur ein paar unserer neusten Wertvorstellungen zu nennen.

Die Völker ausserhalb dieser westlichen Staatengemeinschaft haben gelernt,
dass ein Freund oder Wirtschaftspartner eben dieser zu sein,
früher oder später dazu führt, von dieser angegriffen und zugebombt zu werden.

Ein besonders wiederliches Schauspiel, erleben wir am neusten Beispiel dieser wertelosen Politik, der feige und hinterhältige Angiff auf Libyen.

Sarkozy und Ghadafi

Sarkozy's Freundschaftsbeteuerungen wurden buchstäblich über Nacht in tödliche Feindschaft umgewandelt. Diesem irren Treiben, konnte natürlich auch Italiens Berlusconi nicht ferne bleiben und begräbt seinerseits eine jahrelange Männerfreundschaft zu Ghadafi.

Berlusconi und Ghadafi

Den Libyern Menschenrechtsverletzungen vorzuwerfen, und dabei auf die schwarzen Flüchtlinge in libyschen Flüchtlingslagern zu deuten, ist westliche Falschheit in Reinform. Hatte nicht Ghadafi Millionen von schwarzen Flüchtlingen auf den Wunsch des Westens in Libyen zurück gehalten, damit diese ja nicht den ach so sauberen Boden Europas betreten.

Mit diesem unseriösen Treiben, westlicher Werteträger ist die Spitze westlicher Falschheit jedoch noch nicht erreicht. Wie von WikiLeaks veröffentlichte diplomatische Depeschen der USA enthüllen, gingen die Vorbereitungen der Obama-Regierung, um Libyens Regierung zu stürzen und durch ein für westliche Interessen besser geeigneten Regimes zu ersetzen auf das Jahre 2007 zurück.

Der Begriff Menschenrechte, wird geradezu auf obszöne und nicht zu unterbietende Art und Weise missbraucht und Sinnverkehrt.

Der US-Kongress setzt US-Präsident Obama im Juni wegen des Libyen-Einsatzes unter Druck, forderte sein Mitspracherecht ein. Obama reagierte laut Spiegel On-line, mit einem verblüffenden Trick und erklärte: die Mission sei gar kein Krieg

Mit einer bemerkenswerten Dreistigkeit übermittelte die Regierung dem Kongress dann ihre Antwort auf die wachsende Besorgnis über diesen Missbrauch ihrer Befugnis zur Kriegführung. Sie argumentierte in knappster Form, in diesem Fall käme die War-Power-Resolution nicht zur Anwendung, weil sich die amerikanischen Streitkräfte nicht in Feindseligkeiten befänden, da Libyen militärisch so schwach sei, dass es sich nicht wehren könnte! Über diese Antwort könnte man nur lachen, wenn die Angelegenheit nicht so schrecklich wäre. Diese Regierung will uns glauben machen, dass es dort keine reale Gewalt gäbe, weil das Opfer nicht zurückschlagen könne?

Die Reporterin von RussiaToday, Maria Finoshina vermittelt uns zum Nichtkrieg Obamas:
Die Folgen sind schrecklich und die Scheinheiligkeit, ja die bewusste Abstrahierung mit der uns dieser Krieg gegen gegen das libysche Volk mittlerweile verkauft wird, ist unerhört. Unsere Lügenmedien beschwichtigen und belügen die Bürger wo es nur geht. Was wirklich vor Ort vorgeht ist eine menschliche Tragödie! Viele Orte sind mittlerweile menschenleer, da die Bevölkerung aus Angst vor den Bombardierungen durch die NATO geflohen ist.

Der Westen hat heutzutage nicht einmal mehr die moralische Fähigkeit einen "Ehrenhaften Krieg" zu führen. Ob im Kosovo, in Afghanistan, Pakistan, Jemen, Somalien oder Libyen, bevorzugt werden von weit her abgeschossene Raketen, hochfliegende Flugzeuge und ferngesteuerten Killerdrohnen, mit denen man massenhaft, weit entfernt wohnende Menschen ohne eigens Risiko killen kann.

Unter das gleiche Kapitel, der "unehrenhaften Kriegsführung" gehöhren auch, alle von westlichen Geheimdiensten angezettelten Farbenrevolutionen und Destabilisierungsversuche wie in Tibet, Serbien, Iran, Georgien, Ukraine, Myanmar, Usbekistan und Kirgistan.

Wer nun glaubt, ja das war einmal, hockt nun tatsächlich im falschen Film. Die absurden Verschwörungen gegen andere Staaten gehen munter weiter. Entgegen aller Friedensbeteuerungen sind die westlichen Geheimdienste zur Zeit dabei, mit Hilfe Saudi-Arabieschen Salafisten, Syrien zu desabilisieren und in Richtung eines Bürgerkrieges zu forcieren. Es gibt sogar Stimmen die davon ausgehen, dass die westliche Wertegemeinschaft einen weiteren "unehrenhaften Bomben und Drohnen Krieg" gegen Syrien planen. Natürlich wie immer, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Schluss und Endlich muss erst noch ein "humanitärer Grund" für die friedenstiftenden "humanitären Bomben" gefunden erfunden werden.

In Syrien gibt es kaum westliche Journalisten und trotzdem sind diese immer "ganz genau..?" informiert. So lautet die lezte schlagzeile, der westlichen Medienwelt: Syrien: Panzer und Kriegsschiffe attackieren Dissidenten.
Ganz anders berichten in Syrien anwesende russische Journalisten. Wiederholt sich das Spiel der westlichen Märchenschau über Libyen nun auch in Syrien? Ein neuer Auftakt, um den für doofgehaltenen westlichen Durchschnittsmenschen auf einen neuen "humanitären" Krieg einzustimmen?
Wieso findet man in deutsch-westlichen Medien keine Information, dass sich der irakische Regierungschef Nuri Al-Maliki demonstrativ hinter Syrien gestellt hat.
Wiederspricht eine ehrliche Berichterstattung über Syrien, der von zionistischen Bossen ausgegebenen Strategie der psychologischen Kriegsführung gegen Syrien? Insbesondere des US-Zionistenboss Elliott Abrams? Hier sind einige wesentliche Zitate aus seiner Hetzschrift, die zeigen, welche Bemühungen zum Regime Change in Syrien die zionistische Lobby derzeit verfolgt.

Wie auch immer,   hier stinkts  nach verfaulten und unappetitlichen Wertevorstellungen.!



Westliche Schieflage gegen die eigenen Gesellschaften

In der Zwieschenzeit richten sich diese obszönen und dekatenten Werte des Abendlandes gegen die eigenen Bevölkerungen. Die über jahrzehnte von unseren Eltern und Grosseltern erkämpfte soziale Gerechtigkeit, wird überall im Werteverband mit Füssen getreten. Man scheint vergessen zu haben, dass nur diese soziale Gerechtigkeit den sozialen Frieden sichert oder vielleicht hat man gar nicht vergessen, sondern man glaubt diesen mit Polizei, Militär und Überwachungsstaat erhalten zu können.

Dem neusten Beispiel dieser tollen westlichen Werte, können wir zur Zeit, in der ersten Reihe im Absurdistantheater mitverfolgen:
Cameron  Ein ignoranter Cameron machte deutlich, dass er keine Debatte über Geld, Ressourcen, Kürzungen und daraus resultierenden sozialen Verwerfungen wünsche. Viel lieber wollte er über Moralvorstellungen debattieren. Natürlich geht er davon aus, dass die seinen, die einzig Richtigen sind und jede andere Vorstellung moralischer Werte schlicht kriminell ist.
Er kündigte darüber hinaus ein Vermummungsverbot an und schloss bei künftigen Krawallen auch den Einsatz der Armee nicht aus, um der Polizei den Rücken freizuhalten. Die Regierung werde einen Militäreinsatz im Landesinneren prüfen, damit die Polizei ihre Kräfte künftig verstärkt "an der Front" einsetzen könne

Überraschender weise kommt sogar, ein in die gleiche Richtung zielender Artikel von einem Hofjournalisten Blatt. Welt On-line schreibt am 12.08.2011:
Die blinde Politik und ihre randalierenden Kinder
Die Krawalle in Grossbritannien sind erschreckend. Noch erschreckender aber ist der Realitätsverlust der Regierenden. (...)

Für die dies nicht wissen sollten, beziehungsweise nicht wahrhaben wollen: Es handelt sich dabei um den gleichen Cameron, der als kriegsgeiler und selbstherrlicher Erstwelt-Moralist andere Staaten bedenkenlos überfällt, massenhaft Menschen killt, wenn diese sich erlauben gegen gewaltätige Demonstrationen mit Polizei und Militärgewalt vorzugehen.

Zeitgleich zu Camerons Auftritt auf der Nebenbühne, kann der erstaunte westliche Mensch auf der Hauptbühne mitverfolgen, wie gerade von einem wildgewordenen Finanzkarusell, seine Ersparnisse, seine Rente, seine Sozialleistungen und Eigentum verzoggt und seine noch nicht geborenen Nachfahren bis ins Jahr 5000 n.C. verschuldet werden. Aus der viel gerühmten westlichen Freiheit ist westliche Zinsknechtschaft geworden. Da es bei den Menschen der dritten Welt nichts mehr zu holen gibt, beziehungsweise zu wenig, sind wir jetzt selber dran.
Ob USA, Griechenland, Portugal, Irland, Spanien und jetzt auch Italien und ziemlich sicher Frankreich, dass Monopoly läuft wie geschmiert mit Vollgas. Zur Ablenkung, dass der doofe westliche "Gutmensch" nichts merkt, beziehungsweise sich freiwillig am Nasenring herumführen lässt, verzapfen manche Oekonomieprofessoren extrem verwirrenden Stuss, wie etwa Ansgar Belke, der Forschungsdirektor des DIW für Weltwirtschaft und Konjunktur ist, und im Bezug auf das absurde Finanz-Monopoly dem Handelsblatt ein Interview gab. Wenn Sie in irgend einer Weise Nachvollziehen können, was dieser "Oberfinanzguru" von sich gibt, dann Hut ab.

Wenn wir naiverweise glauben und hoffen, uns nicht der realen Wirklichkeit stellen und etwas gegen diesen unglaublichen faulen Zauber unternehmen, werden wir ziemlich sicher ein böses Erwachen erleben.

Selbst im Inner-westlichen Alltag spielt die Doppelmoral und Scheinwirklichkeit eine immer grösser werdende Rolle. Werden nach den Norwegen-Terroranschlägen und dem allzu auffällig rasch und perfekt in englisch erschienen "Manifest" des Killers, welches sich in weiten Teilen eher wie ein Katalog für nicht mehr genehme politische Äusserungen liest und somit zu einem Werkzeug für den Überwachungsstaat wird, um sogenannte "rechts-extreme / konservative" Organisationen zu bekämpfen. Was dabei als "rechts-extrem" anzusehen ist, bestimmen natürlich die ziemlich weit links stehenden EU-Globalisten und Gleichmachungsspezialisten. Wahrscheinlich alles, was rechts von ziemlich weit links steht.!

Keine Regel ohne Ausnahme. Was im ganzen westlich europäischen Kulturraum zur politischen Korrektniss wird, der Kampf gegen alles was rechts von ziemlich weit links steht, gilt natürlich nicht für Israel. Der weltweit einzige noch verbliebene Apartheidsstaat hat halt eben Sonderrechte, ja man darf ihn nicht mal kritisieren, will man nicht sofort Bekannschaft mit der inzwischen weitbekannten "A-keule" machen.
Während die Welt mit anderen Geschehnissen beschäftigt war, hat Israel seinen "wunderbaren demokratischen" Apartheidsstaat um einiges verbessert. Dieser lässt bald, in seiner absoluten Durchschlagskraft gegen jeder Art von nicht jüdischer Minderheit, nichts mehr zu wünschen übrig. Innerhalb nur einem Monat wurden, von der westlichen Presse nicht wahrgenommen oder kommentiert, eine ganze Reihe Apartheitsgesetze verabschiedet.
Das Parlament der israelischen Regierung stimmte in Folge der Judaisierung, der Streichung der arabischen Sprache aus der Liste der offiziellen Sprachen Israels zu. Damit werden etwa 1,5 Millionen arabisch sprechende Israelis Sprachlos.
Im weiteren, wurde in ähnlich rasanterweise auch noch beschlossen eine 8 Meter hohe Stahlmauer an der syrischen Staatsgrenze zu bauen, "logischerweise..." ohne Rückgabe der syrischen Golanhöhen.
Auch ein Anti-Boykott-Gesetz wurde verabschiedet. Demnach können nicht nur Israelis, sondern auch in Ostjerusalem lebende Araber auf Schadensersatz verklagt werden, wenn sie zum Boykott von Waren aus israelischen Siedlungen aufrufen.
Auch das an sich schon fragwürdige "Bekenntnisse zum Existenzrecht Israels", wurde massiv verschärft. Inzwischen wird zusätzlich gefordert, Israel auch die Anerkennung als "jüdischer Staat" und "Nationalstaat des jüdischen Volkes" auszusprechen. Der westlichen Oberpriester Obama, hat die neue Sprachregelung sofort akzeptiert und zum festen Bestandteil seiner Reden gemacht.
Damit ist die Palästinenserfrage nicht mehr mit friedlichen Mitteln zu lösen.

Laut einem Bericht das Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), werden die Rechte von politischen Gefangenen in Israel mit den Füssen getreten. Bis zu 11'000 palästinensische Menschen, darunter viele Kinder, befinden sich völlig rechtslos, in israelischer Gefangenschaft.

Wie selbstverständlich hat Netanyahu auch grünes Licht gegeben für den Bau von 1.600 neuen Wohnungen in Ost-Jerusalem und weiteren 2600 Wohnungen in den Siedlungen Givat HaMatos und Pisgat Ze'ev. Das alle diese Projekte sich auf Palästinenser Land befinden, versteht sich von selbst. War nun tatsächlich nicht anders zu erwarten. Die Frage ist nur, für wenn baut er diese Wohnungen? Will die protestierende Mittelschicht Israels tatsächlich mit totalgestörten rechtsradikalen zionistischen Siedlern zusammenwohnen?
Zynisch meinte ein Ministeriumssprecher: Die Bauprojekte seien wegen der "Wirtschaftskrise in Israel" nötig und nicht aus "politischen Gründen".
Ist ja klar, dass gibt den Israelis natürlich das Recht zu klauen und andere Menschen zu vertreiben, von ihrem Eigentum zu vertreiben.

Dass die rechtsradikale zionistische Ideologie schon immer eine Art Zwillingsbruder der Ideologie Nazi-Deutschlands war und ist, ist nun wirklich ein offenes Geheimniss und auch historisch weitgehend belegt.
Was erstaunt, oder auch nicht so erstaunt wenn man die heutzutage gültigen Werte der westlichen Kulturgemeinschaft betrachtet, ist die Unfähigkeit des Abendlandes aus vergangenen Greueln zu lernen. Man kriegt sogar das Gefühl, dass es Kräfte gibt in dieser "ehrenwerten Wertegesellschaft", die diese vergangenen Ungeheuerlichkeiten, geradezu reproduzieren möchten.

Wie auch immer,   hier stinkts  nach verfaulten und unappetitlichen Wertevorstellungen.!



Was tun

Mit der Aufgabe des Bretton-Woods-System (1971) beruhte das Weltfinanzsystem nur noch auf Fiatgeld und wurde damit zum freien Spielball Geld- und Machtgeiler Menschen. Eine rasante Sinnentleerung aller bekannter Werte setzte ein, ja schlimmer, einige wurden regelrecht nach orwellscher Art ins Gegenteil verdreht.

alles-dreht-sich-ums-Geld

Die Welt muss sich drehen, leider ist das grosse Rad, dass sie treibt nur noch Geld.

Westliche Finanzeliten, nicht mehr an die Kette eines realen Geld-Wertes gebunden, fingen an mit Hilfe des Militärs und Politikermarionetten die ganze Welt auszublündern. Um den eigenen Bürgern die Sache schmackhaft zu machen, wurden ehemalig possitiv besetzte Werte auf absurde Weise ins Gegenteil verdreht.

Die Wertevorstellung Freiheit zum Beispiel, wurde durch diese Finanz-Monster, zu einer Ideologie egoistischer Willkür und rücksichtslosem durchsetzen eigener Interessen verdreht und Unterdrückung anderer gewissenlos in kauf nimmt. Der Planet leidet, wir Menschen leiden und sind in der Zwischenzeit wieder im feudalen Mittelalter angekommen. Nur heisst es heute nicht mehr Leibeigener sondern Zinsknechtschaft.

Selbst im bürgerlichen Lager fängt es sich langsam herumzusprechen, dass es so nicht weiter gehen kann. So beginnen sich Leute wie Frank Schirrmacher, Erwin Teufel und Charles Moore zu fragen, ob die Linke vielleicht nicht recht hatte, als sie vor Jahrzehnten vor dieser Art enthemmter Finanzmarktökonomie gewarnt hatten. Wobei hier nicht von den gleichmachenden, gleichgeschalteten, auf Konkurrenzdenken programmierten, fremdbestimmten und gehirngewaschen Eu-Marxisten die Rede ist.

Es zeigt sich, dass ein System, das angetreten ist, das Vorankommen von vielen zu ermöglichen, sich zu einem System pervertiert hat, das nur wenigen bereichert und alle anderen ausbeutet.
Charles Moore

Das Geldsystem ist ein Selbstmordprogramm auf allen Ebenen. Doch die Kritik daran ist ebenso tabu wie seinerzeit den Sozialismus in Frage zu stellen. Standhaft weigern sich Experten und Politiker, die wahre Ursache der Krise zu erkennen – an deren Ende zwangsläufig der totale gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Kollaps programmiert ist. Die Vorboten dieses Zerfalls sind bereits überall spürbar.
Yoshi Frey

Es wird langsam Zeit, dass wir uns von diesem System verabschieden.




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