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Diese Webseite bietet einen groben Überblick über das Geldsystem.

Meist wird betreffend Geldsystem unten und oben, rechts und links verkehrt, was dann die absurdesten Theorien hervorbringt. So sind Schulden plötzlich Vermögen und Bargeld steht an erster statt an letzter Stelle, denn zuerst steht der Wert und nicht das Geld, denn ohne Dinge gibt es auch nichts zu handeln und nichts zu tauschen und dann braucht es auch kein Geld.


Was ist Geld?
Geld ist eine Schuld einer Bank.
Bargeld ist ein Schuldschein einer Zentralbank.
Buchgeld ist eine Bargeldschuld einer Bank.

Welche Funktionen hat Geld?
Geld hat insbesondere folgende Funktionen: Zahlungs-, Tausch- und Wertaufbewahrungsfunktion. Es dient als Wertmassstab und Recheneinheit.

Wie entsteht Geld?
Geld entsteht grundsätzlich dadurch, dass eine Bank sich bereit erklärt, eine Schuld eines Wirtschaftssubjekts zu übernehmen.

Die tausendfach wiederholte Lüge glaubt man leichter, als die zum ersten Mal gehörte Wahrheit.

Jahrelang hat man propagiert, die Spitze der Pyramide (Zentralbanken und Bargeld) sei das Wichtigste und alles hänge davon ab.

Es ist klar, dass man alles verkehrt sieht, wenn man die Pyramide auf den Kopf stellt.

In dieser Webseite wollen wir die Pyramide wieder so hinstellen, wie es sich gehört. Die Volkswirtschaft ist das Fundament, worauf alles andere beruht, und nicht das Geld, die Spitze, wie viele uns weismachen wollen! Ohne Fundament gibt es auch keine Pyramide. Die Pyramide wurde vom Fundament aus gebaut und nicht von der Spitze her.

Bildquelle: pixabay.com

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Zitat Prof. Dr. Thomas Jordan:
Zentralbanken haben kein Liquiditätsproblem. Ein erster Grund für die Sonderstellung einer Zentralbank liegt darin, dass es bei ihr keine Liquiditätsengpässe - also kurzfristige Zahlungsprobleme - gibt. Die Zentralbank kann sämtlichen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen, weil sie die benötigte Liquidität selber schaffen kann.

Wer behauptet, er sei reich, weil er viele Schulden habe, wird als das angesehen, was er ist: ein Narr.
Ein KV-Lehrling, der bei der Lehrabschlussprüfung behauptet, Schulden seien Vermögen und Liquidität, fällt durch.
Ein Uni-Absolvent, der dasselbe behauptet, wird Professor und womöglich gar Notenbankpräsident. Dann schauen alle zu ihm hinauf, wie er das Pony von hinten aufzäumt und meinen, er sei klug und wisse es, denn schliesslich ist er ja Professor. Wer dann etwas anderes behauptet, ist ein Narr. Heil dir Helvetia!

Karikatur: G. Ugus
Applaus, Herr Professor!


Eine Zentralbank kann keine Liquidität = Vermögen selber schaffen. Das Geld, das sie emittiert, ist ihre Schuld, Herr Jordan! Wenn die SNB also illiquid wird, kann sie nicht einfach mehr Geld = Schulden drucken und dann behaupten, sie sei liquid.

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Wenn zwei Menschen eine Münze betrachten, behauptet der Eine, es sei eine Zahl aufgeprägt, der Andere, es sei ein Bild drauf! Solange diese beiden Menschen sich nicht bewusst werden, dass die Münze zwei Seiten hat, werden sie sich streiten bis in alle Ewigkeit, denn jeder ist überzeugt, dass er recht hat!

Eine Bank handelt mit Geld. Wie wir weiter hinten sehen werden, muss sich jede Firma vorfinanzieren, so auch Banken. Wenn Leute das Wort Spargeld hören, assoziieren sie damit natürlich Geld. Für eine Bank handelt es sich bei Spargeld eben nicht um Geld, sondern um Kredit, der ihr von einem Sparer zur Verfügung gestellt wird! Wenn eine Bank keinen Kredit erhält oder ihr der Kredit entzogen wird, wird sie handlungsunfähig, genau so wie ein Handwerkermeister, dem der Bankkredit gesperrt wird!

Bevor Sie also umblättern: seien Sie sich bewusst, dass Sie sich in einer spiegelverkehrten Welt befinden werden. Keine Angst, es ist nicht schwer zu verstehen! Wenn man nur das Spiegelbild anschaut, wie das leider viele tun, steht der Schwan auf dem Kopf und jeder fragt sich, wie er so seinen Körper balancieren kann... Am Anfang der Wert- und damit der sogenannten Geldschöpfung steht nicht der Kopf, sondern der Rumpf: die Volkswirtschaft!

Bildquelle: http://pixabay.com
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Lassen Sie sich nicht in die Irre führen von den 
überall im Netz herumgeisternden Falschinformationen!
Glauben Sie mir nichts einfach so, sondern prüfen Sie, was hier gesagt wird und benutzen Sie dazu Ihren gesunden Menschenverstand! Das Geldsystem ist im Grunde genommen sehr einfach zu verstehen auch ohne grosse Vorkenntnisse.
Es versteht sich von selbst, dass diese Folien nur das Grundsätzliche behandeln, Feinheiten und Ausnahmen werden grosszügig übergangen. In dieser Webseite werden einfach Tatsachen in den Raum gestellt ohne weitere Beweise anzuführen. Wer sich in das Thema vertiefen möchte oder Aussagen anzweifelt, findet ausführlichere Informationen mit vielen Links und Beweisen auf meiner im Entwurfstil gehaltenen Webseite.

Definitionen wollen Sie bitte hier nachschauen.

Autor: Oeconomicus criticus