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Drachenwut's Politikblog

Freies Konsensfindungs-Forum

"Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.

Thomas J. Dunning (1799 - 1873)
London 1860



Konsensfindungsprozess
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Geldsystem

Beelzebub´s Triumph – Eine Tragödie in mehreren Akten

von Susanne Kablitz
27. April 2013

Heulecke

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  1. Inhalt:
  1. Akt I
  2. Akt II
  3. Akt III
  4. Akt VI
  5. Schlussakt


  6. Eine hervorragende Arbeit von Susanne. In einfachen Worten genau auf den Punkt gebracht und selbst für den schwerfälligsten Verstand, einfach zu verstehen und nach zu vollziehen. Danke für diese Arbeit. Es möge bei vielen Menschen ein Licht der Erkenntniss aufgehen.
    dragaoNordestino

Falschgeldsystem



Akt I

"Verschuldung ist nichts weiter als vorgezogener Konsum, der in der Zukunft ausfällt."

Das waren die sehr zutreffenden Worte eines Dr. Hjalmar Schacht, der von 1923–1930 und von 1933-1939 Präsident der Deutschen Reichsbank war. Wahre Worte eines Mannes, die seit den schlimmsten Wirtschaftsturbulenzen Deutschlands nichts von ihrer ewigen Gültigkeit verloren haben. Nun befinden wir uns wieder in wirtschaftlichen Turbulenzen, nur werden diese noch viel rauer und vernichtender als wir uns das in der Masse im Moment vorstellen können und noch viel weniger wahr haben wollen.

Die Summen mit den irrsinnig vielen Nullen, die in den letzten Jahren durch die Gazetten rauschen, sind für „normale“ Menschen nicht nachvollziehbar, viel zu abstrakt erscheinen „Rettungssummen“ und Schuldenstände. Schuldenstände, die in %-Angaben zum „BIP“ gemessen werden und uns alle geradewegs in die vollständige Aufgabe jeglicher Freiheit führen werden.

Was ist das überhaupt, das „BIP“? Bei vielen Menschen stellt sich schon hier die völlige Ratlosigkeit ein. Die Frage nach der Relation zu den aufgehäuften Schulden führt dann zur endgültigen Kapitulation. Und hier schlägt die Stunde der Mächtigen, denn nichts ist verführerischer als Unwissenheit und Desinteresse der Betrogenen.

Seit Jahrhunderten haben Papiergeldversuche immer in totalem Chaos geendet; trotzdem setzt es sich durch, auch immer wieder. Aber was hat eigentlich zum Siegeszug des Papiergeldes geführt, der jetzt einmal wieder sein bitteres Ende finden wird?

Vor einigen Jahrhunderten wurden Papierscheinchen nicht als Geld betrachtet, sondern lediglich als praktikabler Ersatz und als Beleg für das hinterlegte Edelmetall, das auch als Waren“geld“ bezeichnet werden konnte. Warengeld deshalb, weil hinter dem im Eigentum stehenden Edelmetalls ein echter Wertschöpfungsprozess stand.

Durch den Wertschöpfungsprozess hatte man Edelmetalle „verdient“, die nun als Sparleistung bei einem als seriös geltenden „Wertaufbewahrer“ hinterlegt wurden. Bei Bedarf wurde das Papierzertifikat gegen den hinterlegten echten Wert, wie z.B. Gold wieder eingetauscht. Papier“geld“ war leichter und im täglichen Tauschprozess einfacher zu handhaben. Dieses Papier“geld“ hatte Wert, da sich dahinter ein eben solcher tatsächlich verbag. Dieser tatsächliche Wert wurde gegen eine Gebühr und die Ausgabe des Zertifikates entweder für eine bestimmte Zeit sicher aufbewahrt oder an andere Menschen für eine vereinbarte Zeit ebenfalls gegen eine Gebühr ausgeliehen.

Die Zettel selber waren vollkommen wertlos, stellten sie doch einfach nur eine Quittung für den Verblieb oder den Verleih dar.

Nun war leider diese im Prinzip gute Idee ein erster Schritt in unser heutiges Betrugssystem. Sobald nämlich diese bunten Scheinchen als Wert akzeptiert waren, eröffneten sich den Erfindern dieses für sie genialischen Systems ungeahnte Möglichkeiten.

Bankiers entdeckten schon sehr früh, wie leicht Menschen zu manipulieren sind. Man muss ihnen nur den Anschein von Glaubwürdigkeit und Ehrbarkeit so lange einreden, bis diese daran glauben. Das macht man am effektivsten, wenn man in arroganter Gutsherrenart sein Gegenüber von „oben herab“ behandelt und den Anschein erweckt, den Stein der Weisen in der Tasche zu haben. Unterstützend schmeißt man sich in einen edel wirkenden Zwirn und plappert dummes Zeug. Dieses dumme Zeug muss aber sehr klug klingen, was man dadurch erreicht, dass man für einfache Begriffe komplizierte Umschreibungen und Synonyme kreiert, die dann in lässiger Art den einfachen Menschen präsentiert werden. Dazu noch ein bisschen geheimnisumwittertes Gehabe, ein überhebliches Auftreten und fertig ist die perfekte Lichtgestalt.

Als die Bankiers es spitz bekamen, wie einfach mit diesem simplen Rezept ein Haufen Gewinn zu machen ist, war der Zauberei vom Schaffen des Geldes aus dem Nichts Tür und Tor geöffnet. Durch die Ausgabe des Vielfachen an Papierzettelchen, die nicht durch die gelagerten Werte in den Tresoren gedeckt waren, gelang es den selbsternannten Königen des Geldes aus einer grundsätzlich zu Beginn guten Idee, ein ausgeklügeltes Schneeballsystem aufzubauen.

Nun war es aber leider so, dass auch normale Menschen des Denkens mächtig waren und die Gefahr bestand, dass der Schwindel auffliegen würde. Die Reich-Mach-Maschinerie, die sich aus diesem System entwickeln konnte, wenn man noch ein paar hübsche Zutaten beimischen würde (auf die wir noch zu sprechen kommen), würde in sich zusammenbrechen. Die Menschen würden sich von diesem System abwenden und einem anderen, einem Besseren, zuwenden – so wie es in einer wirklich freien Marktwirtschaft üblich und richtig ist.

Freie Marktwirtschaft war aber schon früher für gewisse Gruppen von Nachteil. Also entschloss man sich, die freie Marktwirtschaft in diesem Bereich abzuschaffen. Freie Marktwirtschaft schmeckt meist denen nicht, die sich lieber durch einmal erworbene Privilegien und den erreichten Besitzstand als durch innovative Ideen und Kreativität am Markt behaupten wollen.

Um also die Abkehr von der Marktwirtschaft realisieren zu können, holte man sich den Staat ins Boot. Der Staat war deshalb so überaus hilfreich, weil er sich durch das ihm inne wohnende Monopol der Gesetzgebung der Möglichkeit bedienen konnte, disziplinierende und den Bankiers nachteilige Aspekte entsprechend auszuhebeln. Die Bankiers könnten von ihrer Edelmetall-Einlösepflicht befreit werden und somit der unschönen Einsicht entgehen, dass sie eigentlich permanent pleite sind. Die Herstellung und Ausgabe von ungedecktem Papiergeld machte den Anschein, sich Dinge leisten zu können, die bei einer echten Wertdeckung niemals möglich gewesen wären. Und von dieser Möglichkeit machte der Staat reichlich Gebrauch, indem er den Banken Anleihen verkaufte und sich somit scheinreich verschuldete. Eine “Amour fou” der ganz feinen Sorte.

Um den Anschein von Legalität im Bankengewerbe zu erwecken, wurde zunächst in England die erste sogenannte Zentralbank, die Bank of England, gegründet, die die normalen Banken vordergründig zu einem „seriösen“ Vorgehen anhalten sollte, in erster Linie aber nötig war, um dem klammen England aus der Patsche zu helfen. Zahllose Kriege, die nur durch die Ausgabe von wertlosem Papiergeld geführt werden konnten, forderten ihren Tribut.

Die Zentralbank gab unter Zustimmung der Regierung eigene Zertifikate als Geld heraus und untersagte ab 1833 allen anderen Banken die eigenen zu verwenden. Das war ein genialer Schachzug – aufgrund der historischen Edelmetalldeckung, die den Menschen den Eindruck vermittelt hatte, das Papier sei jederzeit in Gold oder Silber umzutauschen, kam gar nicht erst der Verdacht auf, hier könnte etwas nicht mit rechten Dingen zugehen.

Die enge Verbindung zwischen Regierung und dem Bankwesen wurde zementiert und mit ihr der regelmäßig wiederkehrende Niedergang der Zahlungsfähigkeit von Millionen von Menschen. Der Mechanismus breitete sich in der Folgezeit immer weiter aus, immer zum Vorteil von Banken, Staaten und Konzernen und immer zum Nachteil der ahnungslosen Masse der Menschen.

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Akt II

Von den ersten Anfängen des am Volk begangenen Betruges bis zum heutigen Tag sind viele Jahre ins Land gegangen.

Ein Blick in die Vergangenheit und es kann einem ganz traurig ums Herz werden, wenn man bedenkt, dass die Zeit des klassischen Goldstandards (1815 -1914) eine Zeit der Stabilität und Prosperität war, wenn man dies mit den heutigen Verhältnissen vergleicht. Er war zwar nicht perfekt, da der Grad der Golddeckung zwischen 20 und 100 % schwankte, aber im Rückblick erscheint dies doch als das „goldene Zeitalter“.

Diesem Zeitalter war keine rosige Zukunft gegönnt, denn mit der Gründung des Federal Reserve Systems (FED), einem von der amerikanischen Regierung getragenes und eingesetztes, allerdings privat geführtes Kartellabkommen, auch „Zentralbank“ genannt, konnte die Bank der Banken unter dem Deckmäntelchen „zum Schutz der amerikanischen Bevölkerung“ von nun an unbegrenzte Geldsummen gegen unterschiedlichste Sicherheiten wie Staatsanleihen ausgeben. Die “Bank of England” sollte als Vorbild dienen.

Eine Zentralbank in Amerika stieß zunächst nur auf sehr wenig Gegenliebe, war doch den freiheitsliebenden amerikanischen Bürgern ein solches System sehr suspekt, zumal zwei vorherige Versuche bereits kläglich gescheitert waren. Wenn sie zu diesem Zeitpunkt schon gewusst hätten, wie recht sie behalten sollten!

Mit der im November 1914 endgültig geglückten Implementierung der FED begann der größte Betrug der jüngeren Geschichte.

Die FED, die offiziell der Öffentlichkeit dienen sollte, jedoch in Wahrheit ganz andere Motive verfolgte. Durch die FED konnte „Geld aus dem Nichts“ durch die von der Regierung ausgegebenen Staatsanleihen geschaffen werden. Die offizielle Golddeckung gab es zwar nach wie vor, aber wen kümmerte das schon? Weiterhin wurde die Kontrolle der Reserven anderer Banken möglich, die Konkurrenz war somit viel leichter auszuschalten und falls etwas schief gehen sollte, bei den ganzen kreativen Vorgängen, konnte man die Verluste den Steuerzahlern anhängen. Was für eine wahnsinnige Erfindung! Jeder, der so etwas privat macht, wandert in den Knast!

Mit dem Kriegsausbruch 1914 endete das Zeitalter des Goldstandards, denn der erste Weltkrieg verschlang Unsummen, die nur deshalb finanziert werden konnte, weil die Menge der Papierzettelchen von nun an in kreativer Weise ausgeweitet wurde. Der Metallgeldbestand und der Papiergeldumlauf hatten sich in den Jahren 1875 – 1913 gerade einmal verdoppelt, das Buchgeld vervielfachte sich, was daran lag, dass Buchgeld nicht vom Goldstandard gedeckt sein musste. Nun kam zu diesem Umstand noch das sogenannte „Fractional Banking“ verschärfend hinzu, dass in seiner ganzen Hässlichkeit Thema des dritten Aktes sein wird.

Als der Krieg für Deutschland verloren war, ging das Elend weiter. Frankreich, das ein scharfes Auge auf die weltweit viertgrößten Goldvorräte Deutschlands legte, hatte zudem eine unheilvolle Wut auf die deutschen Nachbarn im Herzen. Sie forderten Wiedergutmachung und waren bei den Reparationszahlungen, die mit dem Versailler Vertrag Deutschland aufgebürdet wurden, gnadenlos.

Mit der Weimarer Republik Anfang der Zwanziger Jahr war der Untergang der deutschen Währung besiegelt. Die Bilder der Hyperinflation gingen um die Welt. Meine Urgroßmutter wusste zu berichten, dass sie, wenn sie essen ging, immer vor dem Essen zahlte. Nach dem Essen hätte sie den Rechnungsbetrag nicht mehr aufbringen können. Den Menschen, die damals Aktien besaßen, wurden damit beschwichtigt, dass die Börsengewinne die Verluste ausgleichen würden. Dass die Gewinne in einer im Todeskampf liegenden Währung ausgezahlt wurden, war anscheinend den Menschen nicht bewusst und so öffnete sich die Schere der Vernichtung von Ersparnissen immer weiter.

Erst mit der im November 1923 eingeführten Rentenmark, die von der Reichsmark abgelöst wurde und wieder durch Gold besichert war, hielt sich bis 1948, wenn auch nur, wieder einmal kriegsbedingt durch den Zweiten Weltkrieg, auf lächerlich niedrigem Niveau.

Die „Roaring Twenties“ waren eine Zeit der ultimativen Geldmengenausweitung, stolz präsentiert durch die Zentralbanken und die Regierungen. Die Welt ertrank in Geld, was zu einer enormen Börsenentwicklung führt. Die grundsätzliche Golddeckung war eine Farce, die Regierungen überschwemmten die Märkte mit Liquidität, der keinerlei realer Wert mehr entgegenstand. Eine Welt des absoluten Wohlstands, der nahezu vollständig schuldenfinanziert war. Das interessierte aber niemanden, waren doch die Zeiten für alle Beteiligten eine wahre Wonne. Nur sehr wenige sahen kommen, was unweigerlich kommen muss, wenn man mit Geld um sich schmeißt, was man eigentlich nicht hat.

Das böse Erwachen kam mit dem Börsencrash in 1929. Übermut wird in den meisten Fällen bestraft und dieser Übermut war grenzenlos gewesen. Die in Amerika beginnende Krise wuchs zur Weltwirtschaftskrise aus, da viele andere Länder viel zu stark im Ausland verschuldet waren. Als diese ihr Kapital abzogen, fiel die Welt in sich zusammen.

Am 05. April 1933 hatte Franklin D. Roosevelt eine ganz grandiose Idee und forderte von seinen Bürgern alles im Eigentum stehende Gold an den Staat abzuliefern. Als dies geschehen war, stieg der Goldpreis stark an, folglich wertete der nun in den Händen der Menschen befindliche Dollar deutlich ab. Dieser Eingriff stellte eine Form der Enteignung von fast 70 % des Eigentums amerikanischer Bürger dar.

In der Bretton-Woods-Arä, die von 1944-1971 dauerte, wurde ein internationales Währungssystem in Gold geschaffen. Diese Verankerung fand in Verbindung zum US-Dollar statt und festigte den selbigen als Weltleitwährung. Insbesondere der Vietnam Krieg und die dramatischen Ausgaben im Rahmen des von Präsident Johnson durchgeführten „Great-Society- Programs“ stellten für die USA gewaltige Staatsausgaben dar, die sie nur bedienen konnten, weil sie sich zum einen mithilfe der FED reich gedruckt hatten und zum anderen alle 44 Mitglieder des Bretton-Woods-Abkommen an den US-Dollar gebunden waren.

Aus dem Goldstandard war ein Dollar-Standard geworden.

Ein echter Geniestreich, dem Frankreich allerdings das Licht auslöschen wollte. 1967 forderte Charles de Gaulle, dem die Gelddruckorgien der Amerikaner zunehmend auf die Nerven gingen, Frankreichs Goldbestände ein und wollte zum klassischen Goldstandard zurückkehren. Das fanden die Amerikaner gar nicht witzig, wären sie doch ziemlich im Eimer gewesen, wäre aufgeflogen, dass die Papiergeldmengen längst weit über die Goldbestände hinausgeschossen waren.

Also schloss Präsident Nixon während der Sendezeit zu „Bonanza“ am 15. August 1971 das Goldfenster. Die absolute Supermacht wollte sich von den Fakten nicht beirren lassen und hebelte – mir nichts – dir nichts – eine Vereinbarung aus, die zuvor 44 Staaten unterzeichnet hatten. Die amerikanische Regierung war schon immer recht einfallsreich.

Seit diesem Tag ist die Golddeckung, wenn sie am Schluss auch nur noch ein Schein ihrer Selbst war, Geschichte. Regierungen mochten sie sowieso nie besonders gern, denn ein sparsamer, verantwortungsvoller Staat ist bei den Bürgen nicht sehr beliebt. Da der Staat kein eigenes Geld hat, muss er es sich entweder über Steuern holen oder Schulden zu Geld machen. Die zweite Variante tut erst später weh, deswegen wird sie so gern genutzt. Der Polarstern, das Gold, ist hierbei nur hinderlich, denn mit ihm herrscht Disziplin.

Seit den frühesten Tagen des Zentralbankwesens bis zum heutigen Tag haben alle diese Einrichtungen kläglich versagt. Auch unter den wachsamen Augen der „stabilen“ Bundesbank entwertete sich die D-Mark seit 1948 bis zur Einführung des Euros um rund 90%, seit die Europäische Zentralbank am Ruder ist und mit dem Euro ein echtes „Schätzchen“ den Weg in unsere Portemonnaies gefunden hat, ist in nur gut 10 Jahren eben dieser um rund 50 % eingebrochen. Der Dollar ist heute nur noch ein Häufchen Elend, der Yen – ach, vergessen wir das einfach!

Es ist eine Schande! Seit dem Tag, wo Zentralbanken vor den negativen Folgen Schulden in Geld umzuwandeln, geschützt sind, gehen die Währungen den Bach runter. Die Währung ist aber die Lunge einer Nation – wenn ihr die Puste ausgeht, sehen wir alle ziemlich alt aus.

Der Kreditgeber der letzten Instanz ist nicht, wie es immer dargestellt wird, die Zentralbank. Der Kreditgeber der letzten Instanz ist der Steuerzahler!

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Akt III

„Niemand besitzt ein natürliches Recht, als Geldverleiher tätig zu werden, außer demjenigen, der Geld zum Verleihen besitzt.“ Thomas Jefferson (1743-1826) 3. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Wie wir im zweiten Akt gesehen haben, erhält jede Zentralbank ihre exponierte Stellung durch das staatliche Monopol zur Ausgabe von Banknoten oder nach heutigem Standard – zum Schaffen von Bits und Bytes in einem Computer.

Im Gegensatz zu den Privatbanken, die Einlagen gewähren, hat jede Zentralbank das absolute Alleinstellungsmerkmal der „Geldschöpfung“. Die Finanzierung der Staaten ist eine der zentralen Funktionen der Zentralbanken – eine unheilvolle Verbindung, die den finanziell niemals satten Staat mit dem nach Privilegien dürstenden Bankgewerbe verbindet. Eine Verbindung, die unter Hinzuziehung der Geschäftsbanken und einem auf Sonderinteressen ausgelegtem, kartellartigem Konzernwesen den letzten Resten freier Marktwirtschaft die Luft abschnürt.

Aber das alleinige Recht zur „Ausgabe von Banknoten“ ist nun nicht die einzige Zutat in der giftigen Suppe, die uns Tag für Tag vorgesetzt wird. Das Hinzufügen gesundheitsschädlicher Substanzen ist jedoch so überaus fein dosiert, dass wir die todbringende Wirkung für unsere finanzielle Zukunft nur in kleinen Schritten zu spüren bekommen. Wie aber bei vielen Verabreichungen mit nicht für den Organismus zuträglichen Inhaltsstoffen nimmt die schädliche Wirkung zum Ende hin exponentiell zu.

Und hier sind wir schon bei unserem nächsten Schwerpunkt – der Diskussion um „gute“ und um „schlechte Zinsen“. Zunächst einmal ist jedoch wichtig zu wissen, wie das sogenannte „Fractional Reserve Banking System“ oder auch „Wie mache ich aus Nichts einen Haufen voller Geld“? funktioniert.

Die Zentralbank als „Bank der Banken“, bei der alle anderen Banken eines Landes Kunden sind, hat zu diesen eine ganz besondere Beziehung. Durch das „Fractional Reserve Banking System“ oder zu Deutsch Mindestreservesystem (MRS), ist es den Geschäftsbanken möglich, gegen eine Einlage von derzeit 1 % bei der Zentralbank, einen fast 100-fachen Mehrertrag mit deren Kunden, also den Endverbrauchern, zu „erzaubern“.

Wenn also ein Verbraucher einen Kredit bei seiner Bank beantragt, dann ist die Bank nicht darauf angewiesen, den gesparten Betrag eines anderen Verbrauchers hierfür zu nutzen, sondern hat durch das Mindestreservesystem weitaus attraktivere und vor allem gewinnbringendere Möglichkeiten. Durch die Einlage von beispielsweise 100 € eines Kunden, kann die Bank nahezu 10.000 € an einen anderen Kunden als Kredit vergeben. Ist das nicht phantastisch? Und es wird noch viel besser! Zumindest für die Banken!

Wir rekapitulieren: Zwei Mechanismen erschaffen „Geld aus der Luft“ auch „Fiat Money“ genannt – zum einen die Monetisierung von Schulden und zum anderen durch die Möglichkeit, weitaus mehr Kredit auszugeben als Einlagen, also Sparbeträge, vorhanden sind. Wenn wir diese Mechanismen kennen, wie moralisch ist dann ein Zins, der auf diese aus der Luft geschöpften Papiergeldmassen erhoben wird?

Wenn ich mir die derzeitigen Diskussionen anhöre, stelle ich fest, dass diese Frage nur sehr selten gestellt wird. Sehr häufig allerdings wird die Diskussion geführt, ob der Zins und der daraus möglicherweise entstehende Zinseszins grundsätzlich ein schädliches Konstrukt ist und abgeschafft gehört.

In § 488 Abs. 1 Satz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) finden wir die rechtliche Grundlage zum Zins. Damit ist schon einmal klar gestellt, dass es juristisch einwandfrei ist, wenn wir, sofern wir anderen Kapital zur Verfügung stellen, dafür einen Zins verlangen dürfen. Juristisch einwandfrei, aber auch moralisch?

Sofern wir uns so ganz realistisch betrachten, sind wir durchaus Lebewesen, die in vielen Bereichen hilfsbereit sind. In der Regel hört diese Hilfsbereitschaft jedoch außerhalb unseres engsten Familien- und Freundeskreis irgendwann auf und wir beginnen uns zu fragen, was wir davon haben, wenn wir jemandem helfen. Dies ist vollkommen normal – wollten wir nämlich immer für alle den Weltfrieden retten, bliebe für unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche kein Platz mehr.

Also setzen wir Prioritäten und diese vor allem im finanziellen Bereich. Grundsätzlich sind wir nur in wenigen Fällen bereit, jemandem Geld zu leihen, den wir nicht gut kennen. Geld, welches man sich durch den eigenen Verzicht zusammengespart hat, ist ein wichtiges Gut, dient es als größerer Betrag oftmals der persönlichen Absicherung. Verleihen wir daher dieses für uns wichtige Absicherungsmodul, so wollen wir für die Zeit der „Abwesenheit“ oder auch für das Risiko, unser Geld nicht zurückzuerhalten, eine Wiedergutmachung. Das kann eine Prämie oder eine Gebühr sein, normalerweise bezeichnet man dies heute als Zins.

Zinsen werden in meiner Wahrnehmung fast schon feindlich betrachtet, für alles Unheil dieser Welt verantwortlich. Natürlich ist es für denjenigen, der sich das Geld ausgeliehen hat, eine erhöhte Aufwendung, den geliehenen Betrag und den Zins zurückzuzahlen, auf der anderen Seite hat er zu einem deutlich früheren Zeitpunkt über Geld verfügen können, als ihm das aus eigener Kraft möglich gewesen wäre. Wenn er ein kluger Darlehensnehmer ist und das geliehene Geld sinnvoll investiert und nicht nur konsumiert, ist es ihm unter normalen marktwirtschaftlichen Gegebenheiten möglich, sowohl den Darlehensbetrag als auch den Zins zum vereinbarten Zeitpunkt an den Geldverleiher zurückzuzahlen.

Lebt man unter diesen Bedingungen nun auf Kosten desjenigen, dem man seine Ersparnisse leiht und für den zeitweisen Verzicht oder sogar für das Risiko des Verlustes einen Ausgleich verlangt? Sollten wir uns sogar schämen, wenn wir für einen solchen Leihvorgang eine Entschädigung erwarten?

Wie steht´s denn um den Zinseszins, den „Teufel“ in Geldgestalt. Auch hier hilft ein Blick in das BGB. In § 248 Abs. 1 BGB ist eindeutig geregelt, dass die Erhebung eines Zinseszinses gesetzlich verboten ist. So was! Nun, da muss aber schnell Abhilfe geschaffen werden! Also hat der Gesetzgeber zum Schutz des Bankgewerbes mal ganz hurtig § 248 Abs. 2 Satz 1 geschaffen, wonach „Sparkassen, Kreditanstalten und Inhaber von Bankgeschäften im Voraus vereinbaren können, das erhobene Zinsen von Einlagen als neue verzinsliche Einlagen gelten sollen.“

Wir halten weiterhin fest, dass der Zins in § 488 Abs. 1 Satz 2 BGB eine lineare Funktion, der Zinseszins in § 248 Abs. 2 BGB dagegen eine exponentielle Funktion ist und sich hieraus enorme Konsequenzen ergeben können. Wenn wir jetzt noch zu der ohnehin bevorzugten Stellung des Bankgewerbes im Rahmen der Erhebung von Zinseszinsen erschwerend noch die fast unendlichen Möglichkeiten der Schöpfung des Geldes, das ich ganz bewusst Falschgeld bezeichne, weil es keine echte Deckung mehr besitzt, hinzuziehe, dann muss man feststellen, dass hier ein unfassbarer Weltgeldbetrug stattfindet.

Ein Zins, und hier gilt jede Höhe des Zinses, der auf Geld gezahlt wird, das „aus dem Nichts“ geschaffen wird, ist Wucher. Jeder Zins – auch wenn er noch so klein ist.

Aber das Problem ist nicht der Zins an sich, sondern das als Basis dienende Kreditgeld. Hier geschieht das wahre Verbrechen. Die enorme Ausweitung der Schulden durch das herrschende Geldsystem und damit auch die Zins- und Zinseszinszahlungen, die die Regierungen besonders betreffen, da sie ihre Schulden nie zurückzahlen, sondern immer nur „umschulden“ und verlängern, führt dazu, dass wir aus dem Schlamassel, wenn überhaupt, nur mit schwersten Verletzungen wieder herauskommen.

Eine solche Verschuldensorgie wäre in einem warengedecktem System niemals möglich. Somit wären auch die enormen Zins- und Zinseszinszahlungen niemals möglich!

Die Menschen wissen in den meisten Fällen nichts von den Mechanismen, die sie ausbeuten und gegeneinander aufbringen. Reich gegen Arm, Inländer gegen Ausländer, Hübsch gegen Hässlich, Steuerzahler gegen Steuersünder – alle werden gegeneinander aufgehetzt und so lässt man die Menschen ihre Irrtümer freiwillig begehen, weil sie nicht erkennen, welche Institutionen ihnen den größten Schaden zufügen.

Der Systemfehler ist nicht der Zins, der Zins ist ein wichtiges Entscheidungskriterium bei Investitionen – ihn abzuschaffen oder sogar nur zu manipulieren ist ein großer Fehler wie wir gerade anschaulich präsentiert bekommen.

Den Zinseszins abzuschaffen, der ausschließlich Geschäfte in Verbindung mit den Banken begünstigt, würde lediglich eine Gesetzesänderung erforderlich machen. Aber dies wird nicht passieren. Der eigentlich sinnvolle Zins wird auch weiterhin im Sinne unserer Wirtschaftsklempner „geregelt“, damit er eben nicht mehr sinnvoll ist und der Zinseszins ist viel zu attraktiv, um sich gegenseitig zu Sklaven der Schuldzahlungen zu machen. Schulden sind ein hervorragendes Mittel der Erpressung und der Zinseszins erhöht in hilfreicher Weise den „Druck“. Unter „Druck“ arbeitet man einfach viel effektiver!

Warum sollte auch nur eine einzige Regierung auf dieses hervorragende Mittel zur „Meinungsbildung“ und „Entscheidungshilfe“ verzichten. Das wäre doch nun wirklich zu dumm!

Der Zins ist nicht der Systemfehler, auch wenn das einige immer und ständig wiederholen. Der Systemfehler ist unser ungedecktes Falschgeld!

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Akt VI

An Geld denkt jeder und die meisten Menschen hätten gern mehr davon. Die, die bereits Wagenladungen davon besitzen, tragen entweder dazu bei, die Welt besser und wohlhabender zu machen oder sie nutzen es, um genau das Gegenteil davon zu erreichen. Geld ist eines der Hauptmotive für diverse Verbrechen und Unrecht an anderen Menschen, mit Geld werden wunderbare Verbesserungen für die Menschheit möglich gemacht.

Ganze Generationen haben sich wegen des Geldes für alle Zeiten zerstritten. Geld bestimmt unseren Alltag. Haben wir zu wenig davon, sorgt dieser Umstand für Spannungen; Ängste entweder vor einem sozialen Abstieg oder aber einem dauerhaft „armen“ Verharren sind Auslöser für psychische und körperliche Erkrankungen. Geld oder aber eben die Abwesenheit von diesem ist seit Menschen Gedenken eines der zentralen Themen unseres Daseins.

Wer kein Geld hat, gilt als Versager oder als Künstler. Geld bestimmt häufig darüber, in welchen gesellschaftlichen Schichten man „zu Hause“ ist. Mit Geld kann man sich Macht und Einfluss kaufen, genug Geld täuscht häufig über wenig Intelligenz und Grips hinweg, mit Geld sind Menschen zu korrumpieren, wenn der Preis stimmt. Geld bedeutet Freiheit, kann man doch öfters die Wahrheit sagen, wenn man die teuren Anwälte bezahlen kann, die man dann braucht. Geld ermöglicht Kleingeistern, sich „über andere“ zu stellen und sich besser zu fühlen. Geld, ob zu viel oder zu wenig vorhanden, bringt oft den wahren Charakter zum Vorschein.

Obwohl Geld einen so bedeutsamen Status in unser aller Leben hat, ist es umso erstaunlicher, wie wenig Gedanken sich die meisten Menschen machen, wo es eigentlich herkommt, wer es kontrolliert und welchen Wert es hat.

Als unser Bundesbankpräsident Jens Weidmann vor einiger Zeit die von uns genutzten Papierfetzen als „Baumwolle“ bezeichnete, ist nicht etwa ein entsetztes Aufstöhnen durch die Bevölkerung gegangen, sondern eher so etwas wie Belustigung. Es ist fast so, als ginge die Menschen das gar nichts an.

Ganze Zivilisationen steigen entweder mit der Qualität ihrer Währung auf oder gehen gnadenlos mit ihr unter und trotzdem fühlen wir uns anscheinend nicht dafür zuständig, uns um die Beschaffenheit unserer Währung Gedanken und noch viel mehr Sorgen zu machen.

Woher kommt diese in weiten Teilen der Bevölkerung erschreckende Ahnungslosigkeit und völlige Ignoranz, wenn es um unser aus der „Luft geschaffenes“ Geld geht? Warum wollen sich die Menschen nicht damit beschäftigen, wenn es um unser „Funny Money“ geht? Warum gehen die Menschen nicht auf die Barrikaden, wenn sie die Wahrheit über das Geldsystem erfahren, das seit 1971 zum ersten Mal in der Weltgeschichte keinerlei reale Wertdeckung mehr aufweist und sie somit dem Missbrauch von Politik und den damit verflochtenen Wirtschaftskonzernen hilflos ausgeliefert sind?

Man könnte doch meinen, dass es kein besseres Antiseptikum als die Wahrheit gibt, aber es sieht ganz so aus, als würde diese viele Menschen nur beim Tiefschlaf stören. Seit wann ist vollkommene Ignoranz und Stoizismus ein Qualitätsmerkmal?

Was wir für Geld halten, ist eine Illusion. Es sind Schulden, riesige Fluten von Verbindlichkeiten mit denen wir bei anderen in der Kreide stehen. Nur ganz wenige auf dieser Welt profitieren von diesem System und dies in einer Weise, das perverse Ausmaße angenommen hat.

Für dieses Geldsystem, das auf nichts anderem als auf wertlosen Papierzettelchen aufgebaut ist, verpfänden wir unser ganzes Leben. Wir verpfänden unser Arbeitskraft, unsere Zeit und unsere Energie auf ein „Wertesystem“, das den Namen nicht verdient. Wir buckeln vor Banken, vor dem Finanzamt, vor Behörden. Und warum? Ist dieses Geldsystem erhaltenswert? Warum machen wir uns zu Volltrotteln und fordern nicht stattdessen Währungsalternativen, die stabil, ehrlich und vertrauenswürdig sind?

Warum schimpfen und nörgeln wir an den „Reichen“ herum, warum finden wir unser Seelenheil, wenn endlich die letzte „Steueroase“ zumindest für die Volksberuhigung geschlossen wird, warum sind wir zufrieden, wenn Gutverdiener noch mehr Steuern abdrücken müssen, warum sind wir so engagiert, wenn es um die „soziale Gerechtigkeit“ geht, deren Umsetzung nur Politkern in ihrem Machtstreben dient?

Warum arbeiten wir uns an Nebenschauplätzen derartig ab und sind vollkommen teilnahmslos, wenn es um grundlegende Veränderungen geht, die der Ausbeutung von Menschen und Ressourcen ein Ende bereiten würden? Sind wir Feiglinge, die sich an den Kern des Problems nicht herantrauen, weil dies dann auch für uns ganz erhebliche Veränderungen mit sich bringen würde? Veränderungen, die zunächst unbequem wären? Veränderungen, die uns vor Augen führen würden, dass wir jahrzehntelang dem falschen Mantra gefolgt sind und uns für dumm haben verkaufen lassen? Veränderungen, die auch für uns Auswirkungen haben und nicht nur für „die anderen?“ In letzter Konsequenz wollen die meisten Menschen diese Veränderungen nicht. Viel zu sehr haben sie sich an die Illusion von Wohlstand gewöhnt.

Alle lieben „Funny Money“! Politiker lieben es, weil sie sich damit bis zum Sankt Nimmerleinstag verschulden können, ohne auch nur einen Gedanken an die Rückzahlung zu verschwenden. „Funny Money“ ermöglicht die „Meinungsbildung“ bei „befreundeten“ Wirtschaftszweigen - es ermöglicht die Wiederwahl, wenn man seinem Wählerklientel nur genug des Zaubergeldes in Aussicht stellt. Zentralbanken lieben „Funny Money“, weil sie mit dem geschöpften Geld Kontrolle und Macht ausüben können, die Geschäftsbanken sind auch ganz begeistert davon, ist „Funny Money“ doch eine Quelle dauerhafter und üppiger Einnahmen, die entweder durch die Ersparnisse der Kunden oder der Steuern aller Bürger abgesichert sind. Null Risiko bei maximalem Ertrag, eine wahrhaft lohnenswerte Unternehmung.

Aber auch die Bürger lieben „Funny Money“, weil sie sich ihre Wünsche viel schneller erfüllen können, als sich diese erst ersparen zu müssen. Und mit dem Keynesianismus, der den meisten entweder im Staatsdienst stehenden oder ins sonstiger Weise profitierenden Ökonomen, nahezu allen Politikern und den von ihnen subventionierten Kartellen und Konzernen so herrlich in den Kram passt, wurde dieses Geld-Weltwunder auch noch „wissenschaftlich“ legitimiert. Kein Wunder, dass der „Österreicher“ Friedrich A. von Hayek gegen Lord Keynes kaum eine Chance hatte, predigte er doch die Entnationalisierung des Geldes und plädierte vor allem für eine werthaltige Währung, die den Menschen dienlich sein sollte und nicht umgekehrt.

Wäre es nicht wunderbar, wenn der Wohlstand eines Landes nicht mehr in den Händen launenhafter und auf Spezialinteressen ausgerichteter Machtmenschen liegen würde, sondern die Bürger selber entscheiden könnten, mit wem und in welcher Form sie Handel betreiben wollen?

„Funny Money“ ist eine unfassbar kluge Erfindung der Machtmenschen und eine Form von finanziellem Sozialismus, der ausschließlich der finanziellen und politischen Elite dient.

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Schlussakt

Wir haben geglaubt, es geht ewig so weiter, wir haben geglaubt, dass wir dem Teufel namens „Schulden“ ein Schnippchen schlagen können, aber es sieht ganz so aus, als rücke der Zahltag in greifbare Nähe.

Wir haben geglaubt und tun dies immer noch, wenn „Experten“ und sonstige Hohepriester aus Politik und Wirtschaft uns weismachen wollen, dass die nicht endenden „Rettungen“ gut für uns sind; die uns erklären, dass es gesund ist, wenn man immer noch mehr Schulden macht, um den Konsum zu finanzieren.

Uns wird eingeredet, dass wir uns reich drucken können und dass das ganz sicher gut ausgehen wird, wenn wir uns alle nur ganz doll anstrengen. Wir müssen uns belehren lassen, wir würden unmittelbar unsere gesamte Existenz verlieren und im Höllenfeuer braten, wenn Marktbereinigungen im Finanzbereich zugelassen würden.

Wir haben uns erklären lassen, die Geschehnisse seien die Wildauswüchse des „Turbokapitalismus“, die uns in diesen Schlamassel geführt haben und nur mehr Gesetze, Regeln und Vorschriften könnten uns aus diesem befreien.

Kaum jemand kann den Kapitalismus im Kern erklären. Aber wer den Begriff „Kapitalismus“ im Munde führt, ist kalt, berechnend, gierig und menschenverachtend. So haben wir das gelernt und die wenigsten haben das Gelernte in Frage gestellt.

Ähnlich ist dies mit anderen „Ismen“. Auch diese werden sachlich nicht in Frage gestellt, sondern mit Gefühlen und Bewertungen unterlegt. Und diese Gefühle und Bewertungen lassen uns zuweilen ziemlich dumm aussehen. Der Kapitalismus, so wie er im Grundgedanken ist, hat mit dem, was derzeit passiert, nichts, aber auch gar nichts, zu tun. Das, was wir derzeit erleben, ist eine sozialistische Plan-Mangel-Misswirtschaft, die uns allen das Fell über die Ohren ziehen wird.

In der kapitalistischen Welt, die ich mit ihr verbinde, wären alle Banken, die den Menschen unter Beihilfe der jeweiligen Regierungen so gnadenlos Unheil bringen, wie dies seit Jahren geschieht, schon längst in die ewigen Jagdgründe bugsiert worden. In „meiner“ kapitalistischen Welt würden die Menschen respektvoll behandelt, ihre Eigentumsrechte würden geachtet, eine Verschuldensorgie, wie sie in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat, niemals zustande gekommen.

Geld wäre noch Geld, heute genauso viel wert wie morgen. Eine Altersvorsorge, die aus Ersparnissen verantwortungsbewusst für ein späteres Rentenleben aufgebaut, würde auch tatsächlich diesem Zweck dienen können. Eine Inflation wäre unmöglich, weil eine gnadenlose Ausweitung der Geldmengen in einem wertgedecktem System nicht umsetzbar wäre. Ein Zinseszinssystem, das den Banken unfassbare Gewinne auf “Luftgeld“ ermöglicht, wäre ausgeschlossen. Banken wären dazu da, dass Menschen sinnvolle Investitionen tätigen können.

Liest man die Schriften der Lehrmeister der „Österreichischen Schule“, weiß man, was Kapitalismus eigentlich ist. Aber davon ist fast nichts mehr da, ihm wurde durch politische Eingriffe, Subventionen und Begünstigung von Großkonzernen weitestgehend der Garaus gemacht. Das, was heute an der Tagesordnung ist, ist ein Aussaugen von jeglichen Ressourcen. Wir dienen nicht dem Kapitalismus, wir dienen den satanischen Plänen von bösartigen Eliten. Die Phrase vom „Turbokapitalismus“ wird dazu benutzt, einem System die Schuld zu geben, um vom tatsächlichen Versagen der Politik und der unerträglichen Bereicherung von deren Günstlingen durch unser Falschgeldsystem abzulenken und die Menschen in die Irre zu führen.

Solange wir das nicht begreifen, werden wir uns auch weiterhin einlullen lassen und auf dem Vulkan mittanzen. Das ganze jetzige kranke System, ist – außer für ein paar wenige Ausnahmen – menschenfeindlich und inhuman, wir werden immer mehr in unserer Freiheit eingeschränkt, unserer Rechte beraubt und inzwischen fast vollständig kontrolliert, alles zugunsten eines „Funny Money“, das mit keinerlei Wert unterlegt ist.

Die Gesamtverschuldung Europas liegt derzeit bei ca. 13 Billionen Euro, die offizielle Verschuldung Deutschlands bei rund 2 Billionen Euro, die tatsächliche ist eher um die 7 Billionen Euro anzusiedeln, die veröffentlichte Verschuldung im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt soll rund 80 % betragen, real sind es wohl eher an die 200 %. Der Markt der toxischen „Wertpapiere“, also da, wo Luzifer Tango tanzt, ist gut 600 Billionen Dollar schwer. Nur ein Minifünkchen und die ganze Welt steht in lichterlohen Flammen.

Und was machen unsere „Volksvertreter“? Sie lamentieren von „sozialer Gerechtigkeit“, die die Armut im Lande beerdigen soll. Dafür braucht man natürlich noch höhere Steuereinnahmen, dies steht ja völlig außer Frage. Trotz einer Vervielfachung der Steuereinnahmen von rund 9 Milliarden Euro (1950) bei rund 60 Millionen Bürgern auf knapp 600 Milliarden Euro (2012) bei rund 80 Millionen Menschen, muss man sich mehr als ernsthaft fragen, wer hier eigentlich nicht mit Geld umgehen kann. Und weil die Herrschaften nicht mit Geld umgehen können, müssen das halt die Bürger für sie erledigen. Bei unseren französischen Nachbarn sieht man gerade sehr schön, wohin die Reise geht.

Es scheint überaus schwierig zu sein, das Geld zusammenzuhalten, wenn es einfach da ist und die Einführung des Euro hat diesem ohnehin schon lukrativen System des Falschgeldes dann endgültig das Tor zum Paradies geöffnet. Jedes der teilnehmenden Staaten hat sich ein fettes Stück vom Kuchen abgeschnitten.

Die Südländer (also die Regierungen und deren Begünstigte) haben auf Pump konsumiert und sich für ihre Großzügigkeiten feiern lassen, die Franzosen haben im Schulterschluss mit Deutschland ihre selbst aufgestellten Staatsschuldenlimits in den Kamin gejagt, die Amerikaner haben wie die Irren europäische Staatspapiere gekauft und den Irrsinn mit ihren wertlosen Papierfetzen finanziert. Die Sozialstaatskosten sind in schwindelerregende Höhen geschossen, die gewucherten Bürokratien sind bis heute nicht reduziert, Lohnstückkosten wurden nur bei uns angepasst. Die billigen, in keinem Verhältnis zum Ausfallrisiko stehenden Zinskosten wurden nicht dazu genutzt, Investitionen zu tätigen, sondern die Kohle wurde zum Fenster herausgeschmissen.

Subventionen, Korruptionen und falsche Privilegien haben dazu geführt, dass wir vor einem Scherbenhaufen stehen. Wegsehen, Verdrängen, Leugnen – das war schon immer die Devise. Die Staatsverschuldung hat sich seit 1997 nahezu verdoppelt – hier die „Finanzkrise“ verantwortlich zu machen, ist eine Verdummung par excellence. Die „Finanzkrise“ hat den Prozess beschleunigt und ihn schonungslos offen gelegt; in Wahrheit sind viel zu viele Länder und Regionen fundamental bankrott und das schon sehr lange.

Die Banken tragen diesen ganzen „Dreck“ von faulen Staatsanleihen in ihren Bilanzen und nutzen ihn, um mit wertlosem „Geld“ um sich zu schmeißen. Das ganze System ist vollkommen korrupt, wir suhlen uns in den tiefsten Tiefen der finanziellen und moralischen Abgründe. Wir retten uns von einer Krise in die Nächste, immer mit noch mehr Geld im Gepäck. Bloß keine Gesundung, bloß kein Verzicht!

Es ist wirklich ein Faszinosum Perversum, wenn jetzt die „Eliten“ aus Wirtschaft und Politik, die von diesem System am meisten profitiert haben, ein Ende des „Kapitalismus“ fordern. Die Idee ist nicht blöde. Erst haben sie alles dafür getan, dass die Menschen durch dieses groteske Falschgeldsystem zunehmend ihre Freiheiten, ihren Wohlstand und ihre Rechte verlieren, heften diesem System dann den Begriff „Raubtierkapitalismus“ ans Revers, sorgen so dafür, dass die Menschen diesen „Raubtierkapitalismus“ verdammen und die Einschränkungen, die mit der Abschaffung dieses „brutalen Systems“ einhergehen, auch noch gut und richtig finden. Die Enteignung der Menschen ist somit gesellschaftlich legitimiert. Erst sind die „Reichen“ dran, dann kommt der Rest – so lange bis nichts mehr von uns übrig ist. Clever sind sie ja, unsere Machteliten.

Beelzebub´s Triumph steht unmittelbar bevor.

Der gefallene Engel hat viel Geduld besessen. Er hat den Menschen lange dabei zugesehen, wie sie immer weiter in die Falschgeld-Schuldenfalle liefen. Und diese Falschgeld-Schuldenfalle wird dazu führen, dass sie das verlieren, wofür andere Menschen ihr Leben geopfert haben – ihre Freiheit.


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Spannende Zeiten, wir erleben gerade die Geburtsstunde

einer
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Weltordnung

Ein scharf beobachteter, schlüssig gefolgerter und ansprechend in einem Gleichniss dargestellter Artikel.....

von Analitik

13.10.2016

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US-Hegemonie

Erhaltung der Überlegenheit Zur Verteidigungsstrategie der nächsten US-Regierung

Foreign Affairs, das führende aussenpolitische Magazin der USA, lässt jetzt schon über die "Verteidigungspolitik" der nächsten US-Regierung nachdenken.

Von Mac Thornberry und
Andrew F. II Krepinevich

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Brasilien

Bananenrepublik oder Opfer der global-monopolistischen US-Hegemonie

Parlamentarischer Putsch gegen Brasiliens Präsidentin Dilma Rouseff (2016)

Eine Analyse

von dragaoNordestino

10.09.2016

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Ein Kreditgeldsystem

ist kein
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Was ist dran an der Zinskritik und was eigentlich ist der ausschlaggebende Systemfehler, welcher unser Kreditgeldsystem an den Anschlag bringt.

von dragaoNordestino

01.09.2016

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Vollgeld

Eine kritische Betrachtung

Juhu wir wollen Vollgeld...Vollgeld löst fast alle unsere Problem... so und mit vielen weiteren Versprechungen, wird die Idee des Vollgeldes unter die Leute gebracht, nur...
stimmt dies alles auch.?

von dragaoNordestino

17.02.2016

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US-Tiefenstaat / US-SchreckensImperium

Im letzten Jahrzehnt ist mehr und mehr offensichtlich geworden, dass wir in den USA heute so etwas wie "zwei Regierungen" haben. Die eine, die den Menschen vertraut ist, die mehr oder weniger offen betrieben wird...... die andere eine parallele geheime Regierung, deren Teile sich in weniger als einem Jahrzehnt in ein eigenes riesiges, weitläufiges Universum aufgebläht haben....

dieser Artikel versucht etwas Licht in dieses unangenehme Phänomen zu bringen....

von dragaoNordestino

13.10.2014

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Wo kommen eigentlich die radikalen Islamisten her

Wo kommt den der ganze radikal islamische Wahnsinn her.? Dieser fiel ja nicht einfach vom Himmel....oder etwa doch.?

Die Antwort ist ein glasklares "NEIN"

Der radikale Islamismus wurde von interessierten Kreisen, in den 1980er Jahren aus geopolitischen Macht- und EnergieGier Spielen erfunden und bis heute ausgebaut. Er ist ein Werkzeug in den Händen einer völlig dekadenten und korrupten Politdarsteller Szene des anglo-amerikanischen Imperiums.

Von dragaoNordestino
9. September 2014

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Ukraine:
Wird Russland in den Krieg ziehen

Ist anzunehmen dass Russland im Bezug auf den, in der Ostukraine aufmarschierenden Faschisten-Mob aus Kiew, etwas völlig unlogisches und unmenschliches tun würde....nämlich NICHTS.? Wohl kaum..... Russland wird reagieren, reagieren müssen....auch wenn dies Krieg gegen den Westen bedeutet.

Von dragaoNordestino
11. April 2014

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Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin am 18. März 2014

im Kreml vor Abgeordneten der Staatsduma, vor Mitgliedern des Föderationsrats, Gouverneuren des Landes und Vertretern der Zivilgesellschaft bezüglich der Bitte der Republik Krim und der Stadt Sewastopol um Aufnahme in den Bestand der Russischen Föderation

20. März 2014

Ein muss für jeden der verstehen möchte was da eigentlich abgeht. Ausserordentlich erhellend.

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Sanktionen gegen Russland

16. März 2014

Die russische Überraschung, für einen an Naivität, kaum mehr zu überbietenden Westen

HA-HA-HA-HA-HA
Putin öffnet die letzte Babuschka
was kommt zum Vorschein, Arseni Yatsenyuk und der westliche Zahltag. Man könnte sich krumm lachen, wenn es nicht so ernst wäre.

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Ukraine....Gefährlich irrlichtendes geopolitisches Schach des US Imperialismus

Autor: dragaoNordestino
5. März 2014

Was wird die russische Föderation nun tun.? Stehen wir am Anfang des Countdowns zum 3. Weltkrieg

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Aufruf zur Revolte

von Konstantin Wecker
&
Prinz Chaos II.
25.11.2013

Ein packendes und aufklärendes Manifest. Ein Glücksfall für die Gesellschaft der "Ahnungslosen.?", dass es noch solche politisch-engagierten Künstler gibt.
Aufruf zur Revolte ist ein, die reale Wirklichkeit beschreibendes Manifest, ohne klugscheisserischen Zeigefinger. Wohl aber mit vielen klugen Fragen und einem Finger auf etliche völlig dekadenter Realitäten, unserer in grenzenlose Perversion, abgleitenden Gesellschaft.

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Grundsätzliches zur
Geisterdebatte
über das Kreditgeld System

von dragaoNordestino
18.11.2013

Bei der Diskussion um Buchgeld und dessen Schöpfung gibt es so manches zu debattieren, zu Recht wie mir scheint. Jedoch sollte man sich dabei nicht, auf polemisch aufgeblasenes Glatteis begeben....vor allem dann nicht, wenn man dazu beitragen möchte, das sich etwas bewegt in der Sache.

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Merkel's Raubzug

von dragaoNordestino
1.11.2013

Wie Deutschland die europäische Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) gegen die Wand fährt und damit systematisch zerstört

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Syrien und das bis auf die Knochen blamierte angelsächsische Schatten-Imperium

von dragaoNordestino
17.09.2013

Viele Amerikaner und Menschen aller Herren Länder haben die Lügen, die Dauerintrigen, politischen Winkelzüge, die erstunkenen und erlogenen "Beweise" zur Legitimierung von Kriegsverbrechen und Massenmord, die Endlospropaganda, die mit krimineller Energie stets neu aufgeladene, unermüdliche Kriegshetze gründlich satt.

Kein Selbstdenkender Mensch kann angesichts der geistlosen Kriegstrommelei, der die zivilisatorischen Werte, auf die man sich doch so viel einbildet, geradezu ad absurdum führt, gutheissen.

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Syrien, Zentrum des Gases im Nahost-Krieg

von Imad Fawzi Shueibi
28.08.2013

Der mediale- und militärische Angriff gegen Syrien betrifft direkt den Welt-Wettbewerb für Energie, erklärt Professor Imad Shueibi in einem meisterhaften Artikel, den ich weiter verbreiten möchte.

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USA und ROM:
Aufstieg und Niedergang zweier Grossmächte im Vergleich

von Michael Lobe
17.08.2013

Eine erhellende
Analyse, die aus inneramerikanischer und europäischer Perspektive die USA mit dem alten Rom vergleicht

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Syrien - Naher Osten - Eurasien und die agressive Hilflosigkeit einer psychotischen Supermacht

von Roland Hoffmann
6. August 2013

Eine detailierte Analyse der geopolitischen Gegenwart und eine Studie über den Versuch der USA, die Monopolare Weltordnung durch Kriege zu erhalten...ja weiter aus zu bauen.

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2013:
Schöne neue Welt

Von Chris Hedges
28. Juli 2013

Eine hervorrragende Gegenüberstellung von Prognose, Analyse und Ist-Zustand.

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Die Lügengeschichte über den angeblichen Chemiewaffen-Einsatz Syriens

von Stephen Lendman
Global Research,
30. Juni 2013

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Doppelmoral
oder
Schwerstverbrechen.....
die westliche Wertegemeinschaft am Anschlag

von dragaoNordestino
13. Juni 2013

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Globalisierung

Die lange Geschichte der
"Neuen Weltordnung"

von Pierre Hillard
31. Mai 2013

Die Europäische Union nur eine Komponente eines umfassenden Programms, das zur Entstehung von Kontinentalblöcken mit jeweils seiner Währung, seiner Staatsbürgerschaft, seinem gemeinsamen Parlament usw. führt. Alle diese Blöcke zusammen sollen eine globale Gouvernanz darstellen.

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Die Wirtschaft neu denken und entsprechend umgestalten

von Hans-Peter Studer
(11. Mai 2013)

Allzu starr sind die eingeimpften Denkkonstrukte. Für wirkliche Veränderungen braucht es jedoch zuallererst ein breit getragenes, die Veränderung beförderndes Bewusstsein als Grundlage!

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Störsender TV

Eine Spielwiese für Störenfriede, die sich nicht abfinden wollen
das ist der Störsender.

wird laufend weitergeführt
(03.April 2013)

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kreativen Sozialismus

Marktwirtschaft ohne Kapitalismus und Sozialismus ohne Planwirtschaft

Gespräch mit Sahra Wagenknecht
(21.03.2013)

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Beppe Grillo und das Programm der 5 Sterne Bewegung in Italien

Werden die etablierten Volkszertretter das Volk zu respektieren lernen, oder müssen diese erst völlig abgeschafft werden.?
(10.03.2013)

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Eine Reihe von Beiträgen zur globalen Situation
Anfangs des 2. Jahrzehnts
des 21. Jahrhunderts

aus der Sicht Russlands

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Chefredakteur der Zeitschrift "Russia in Global Affairs".

30. März 2013

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Pathokratie

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Europa- und Europolitik sind vernunft- und rechtswidrig

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(22. Februar 2013)

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Der Existenzkrampf Israels
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Soziale Infrastruktur
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Was wir brauchen, ist eine
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(19. Februar 2013)

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Bedingungsloses
Grundeinkommen

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(13. Februar 2013)

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